Montag, 16. September 2019
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Sportwagen Allgemein
26.08.2019

Mercedes-AMG feiert Podium und verteidigt Meisterschaftsführung in Suzuka

Mercedes-AMG Motorsport verteidigt die Fahrer- und Herstellerführung in der Intercontinental GT Challenge (IGTC) bei den Suzuka 10 Hours. Damit verschafft sich die Performance- und Sportwagenmarke aus Affalterbach eine perfekte Ausgangslage vor dem letzten Saisonrennen der IGTC mit den Kyalami 9 Hour (21.-23. November).

Beim10-Stunden-Rennen von Suzuka feierten die sieben Mercedes-AMG GT3 auf dem 5,8 Kilometer langen Suzuka Circuit zudem sehr erfolgreiche Gesamt- sowie Klassenergebnisse: das Mercedes-AMG Team GruppeM Racing #999 fuhr mit dem zweiten Platz auf das Gesamtpodium, womit Maximilian Buhk  (GER) die alleinige Gesamtführung in der Fahrerwertung der IGTC übernehmen konnte. Knapp am Podium vorbei landete das Mercedes-AMG Team Craft-Bamboo Racing auf Platz vier, gefolgt vom Mercedes-AMG Team Strakka Racing und dem Mercedes-AMG Team Goodsmile Racing auf den Positionen neun und zehn. Zudem konnten die Customer Racing Teams SunEnergy1 Racing (Silver), Strakka Racing (Pro-Am) und SATO-SS Sports (AM) in Suzuka drei Klassensiege feiern.

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Suzuka – Nach dem Doppelsieg aus dem Vorjahr starteten die Mercedes-AMG Teams auch in diesem Jahr erfolgsversprechend in die Suzuka 10 Hours: das Trio in der Startnummer 999 mit Maximilian Buhk, Maro Engel (GER) und Raffaele Marciello (ITA) setzte jeweils die schnellste Zeit in den ersten drei Trainingssessions, die bei teilweise starkem Regen ausgetragen wurden. Anschließend schafften es auf trockener Strecke gleich fünf der sieben Mercedes-AMG GT3 in das Pole Shootout der 20 besten Fahrzeuge, das sie mit den Startpositionen 6, 8, 9, 12 und 14 beendeten – darunter als einziges nicht Pro-Fahrzeug der Mercedes-AMG GT3 #75 von SunEnergy1 Racing mit Nico Bastian (GER).

Zum Rennstart herrschten für die 36 Teilnehmer im Feld ebenfalls beste Bedingungen bei heiß-trockenem Wetter. Die Mercedes-AMG GT3 starteten gut in das 10-Stunden-Rennen. Lediglich die #44 von Strakka Racing fiel zu Beginn auf P25 zurück, kämpfte sich aber schnell wieder bis an die Top Ten heran. Startfahrer Maximilian Buhk und seine Teamkollegen konnten sich in der #999 schnell in der Spitzengruppe festsetzen und fuhren anschließend ein konstantes und fehlerfreies Rennen. Vor allem Maro Engel und anschließend Raffaele Marciello hatten in der zweiten Rennhälfte und in den letzten Stints packende Positionskämpfe, die sie am Ende erfolgreich bestreiten konnten und somit nach 275 Runden mit dem zweiten Gesamtrang den Sprung auf das Podium schafften. Damit verhalfen sie ihrem Teamkollegen Maximilian Buhk zur Führung in der Fahrerwertung der Intercontinental GT Challenge, die er nun vor seinen Markenkollegen Raffaele Marciello und Maximilian Götz anführt.

Auch die restlichen Mercedes-AMG GT3 fuhren ein fehlerfreies Rennen und alle sieben Fahrzeuge überquerten die Ziellinie unbeschadet. Mit drei weiteren Top-Ten-Ergebnissen für Craft-Bamboo Racing, Strakka Racing und Goodsmile Racing auf den Plätzen vier, neun und zehn sowie drei Klassensiegen erreichte Mercedes-AMG Motorsport ein hervorragendes Ergebnis, wie Stefan Wendl, Leiter Mercedes-AMG Customer Racing, nach dem Rennen bestätigte. Goodsmile Racing wurde zudem als bestes Super GT- und bestes asiatische Team im Feld geehrt. SunEnergy1 Racing holte sich mit Nico Bastian (GER), Mikael Grenier (CAN) und Kenny Habul (AUS), dem bestplatzierten Bronze-Fahrer im Feld, den Klassensieg in der Silver-Wertung. In der Pro-AM-Klasse waren Dominik Baumann (AUT), Adrian Henry D’Silva (MAS) und Christina Nielsen (DEN) vom Team Strakka Racing siegreich. Den dritten Klassensieg machten Norio Kubo, Atsushi Sato und Ryosei Yamashita (alle JPN) vom Team SATO-SS SPORTS perfekt.

In der Herstellerwertung der IGTC konnte Mercedes-AMG die Führung dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung sogar auf 22 Punkte ausbauen. In der Fahrerwertung liegen mit Buhk, Marciello und Götz drei Mercedes-AMG Fahrer auf den ersten drei Positionen. Eine perfekte Ausgangslage für die letzte Station mit den Kyalami 9 Hour Ende November.

Maximilian Buhk, Mercedes-AMG Team GruppeM Racing #999: „Wir hatten insgesamt ein sehr gutes Wochenende. Auch wenn wir nicht das schnellste Auto hatten, haben wir ein fehlerfreies und konstantes Rennen abgeliefert. Zunächst war es wichtig für uns, Punkte in der Meisterschaft zu holen. Aber es fühlt sich natürlich umso besser an, mit Platz zwei auf dem Podium zu stehen und auch die Fahrerwertung der IGTC anzuführen. Ich freue mich auf das Finale in Kyalami.“

Maximilian Götz, Mercedes-AMG Team Craft-Bamboo Racing #77: „Wir haben etwas Zeit im Verkehr verloren, was schade ist, da wir gute Chancen auf das Podium hatten. Der vierte Platz ist in Ordnung und die Meisterschaftschancen sind für mich in der Fahrerwertung noch offen. Vielen Dank an Craft-Bamboo Racing für den tollen Einsatz und den super Job, den sie abgeliefert haben.“

Christina Nielsen, Team Strakka Racing #43: „Am Anfang des Wochenendes hatte ich noch nicht mit diesem Ergebnis gerechnet. Wir hatten, wie viele andere, etwas mit dem starken Regen bei den Trainings zu kämpfen. Aber Strakka hat, wie auch letztes Jahr, erneut einen Top-Job abgeliefert und im Trockenen konnten wir unsere Performance steigern. Das Team und wir Fahrer haben keine Fehler gemacht und das war der Schlüssel zum Erfolg. Vielen Dank an das Team und meine Teamkollegen Adrian und Dominik.“

Nico Bastian, SunEnergy1 Racing #75: „Ein Sieg im Silver Cup war unser Ziel und das haben wir erreicht. Darum bin ich natürlich sehr happy. Zwölfter gesamt ist ebenfalls ein achtbarer Platz, auch wenn ich bei meinem ersten Rennen in Suzuka insgeheim auf ein Top Ten-Ergebnis gehofft habe. Aber das wäre nur das i-Tüpfelchen gewesen, der Sieg in der Klasse ist alles, was zählt. Es war eine super Erfahrung, auf dieser tollen Rennstrecke bei der Atmosphäre zu fahren und ich hoffe, ich darf nächstes Jahr wiederkommen.“

Stefan Wendl, Leiter Mercedes-AMG Customer Racing: „Herzlichen Glückwunsch an die verdienten Sieger. Der Gesamtsieg war heute außer Reichweite, dazu hat uns der Grund-Speed etwas gefehlt. Aber wir haben heute das absolute Maximum herausgeholt, was möglich war: Gesamtplatz zwei, drei weitere Autos in den Top Ten, drei Klassensiege und die Meisterschaftsführungen in der Fahrer- und Herstellerwertung verteidigt - das ist einfach perfekt und wir haben unsere Ziele vollends erreicht. Ein großes Dankeschön an all unsere Teams und Fahrer für die fehlerfreie und herausragende Leistung!“