Sonntag, 18. November 2018
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WSK
30.01.2018

Marius Zug startet fulminant ins Jahr

Einen gelungenen Start in die neue Saison erlebte Marius Zug aus Mitterscheyern. Auf dem Adria Raceway startete der Förderpilot der ADAC Stiftung Sport beim WSK Champions Cup und stellte sich einer starken internationalen Konkurrenz. Am Ende behauptete er sich in den Top-Fünf und war bester Deutscher.

Als Meister des ADAC Kart Masters beendete Marius Zug sein letztes Jahr als Junior und setzt seine Entwicklung als Rennfahrer nun bei den Senioren fort. Der Start in die neue Saison fiel am vergangenen Wochenende beim WSK Champions Cup auf dem Adria Raceway in Italien. 227 Fahrerinnen und Fahrer aus über 30 Nationen gingen an den Start.

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Neben der neuen Klasse warteten auf Marius noch weitere Herausforderungen. Erstmalig ging er für das deutsche TB Racing Team mit einem Kart Republic-Chassis an den Start und unterstrich bereits im Qualifying seine Ambitionen. Der 14-jährige landete auf einem starken zweiten Rang und zeigte sich im Anschluss hochzufrieden: „Wow, das war ein toller Start in die Saison. Wir haben in den Wintermonaten hart gearbeitet und bauen nun darauf auf. Die Zusammenarbeit mit meinem neuen Team funktioniert sehr gut und das neue Chassis Kart Republic von Dino Chiesa macht einen super Job.“

In den folgenden drei Vorläufen knüpfte Marius an seine Vorstellung an und beendete die Rennen auf den Rängen zwei, drei und vier. Damit zog er als bester Deutscher Fahrer auf Platz vier in die Finals ein. Im Pre-Finale wahrte der junge Bayer als Dritter seine Chancen auf den ersten Erfolg des Jahres und lieferte sich wenig später im großen Finale packende Fights mit der hochkarätigen Konkurrenz. In dem Rennen über 20 Runden hing das Spitzenfeld sehr eng zusammen, am Ende sah Marius als starker Fünfter die Zielflagge. Kleiner Wermutstropfen war eine anschließende Zeitstrafe, wodurch er letztlich als Sechster gewertet wurde.

„Das war ein super Wochenende für mich. Vom Zeittraining am Freitag bis hin zum Finale am Sonntag waren wir konkurrenzfähig und konnten um den Sieg kämpfen. Es macht mich stolz der beste deutsche Fahrer und gleichzeitig erfolgreichster Rookie in diesem tollen Teilnehmerfeld zu sein. Ein großer Dank an mein Team und meinen Mechaniker Michael Seldmeyr für die Unterstützung“, fasste der Youngster gut gelaunt zusammen.

Schon am kommenden Wochenende geht es für Marius weiter, dann startet er erneut auf dem 1.322 Meter langen Adria Raceway beim Auftakt des WSK Super Masters Series. Die internationale Rennserie umfasst insgesamt vier Wertungsläufe verteilt in Italien.