Mittwoch, 14. November 2018
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VLN
23.10.2018

Weiterer Klassensieg beim VLN-Saisonfinale für Mike Jäger

„Was für eine tolle Saison. Unser Team hat bei allen neun VLN-Läufen die Klasse SP8 gewonnen. Dadurch haben wir überlegen die Jahreswertung der Klasse geholt. In der VLN-Meisterschaftstabelle lag der Ferrari am Ende auf Rang drei. Da ich ein Rennen ausgesetzt habe, folge ich mit minimalem Rückstand auf Platz vier. Es war ein großartiges Jahr. Wir hatten keinen Ausfall, sind ungeschlagen geblieben und hatten dabei auch noch eine richtig gute Stimmung im Team“, stellte der Kaiserslauterner Mike Jäger stolz nach dem Saisonfinale der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, dem 43. DMV Münsterlandpokal, fest.

Erneut hatte er mit seinen Teamkollegen Christian Kohlhaas und Stephan Köhler im Ferrari 458 von Racing One die Klasse SP8 gewonnen, die schnellste Rennrunde gefahren und die Trainingsbestzeit geholt. Jäger: „Ein optimaler Renntag. Es hat wieder alles perfekt funktioniert.“

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Bei guten äußeren Bedingungen –nachdem sich der Morgennebel verzogen hatte, der den Zeitplan um eine Stunde nach hinten verschob – schien den ganzen Tag die Sonne in der Eifel. Jäger fuhr mit dem Ferrari erneut mit 8.27,633 Minuten überlegen die schnellste Runde der Klasse SP8. Jäger: „Die Runde war wirklich gut. Es wäre noch deutlich schneller gegangen, aber ich hatte zum Schluss noch eine Zone mit Doppelgelb, die etwas Zeit gekostet hat.“

Das Rennen verlief fast planmäßig. Startfahrer Kohlhaas übernahm sofort die Führung, kam allerdings bereits nach der dritten Runde unerwartet an die Box. Jäger: „Der Kühler war mit Herbstlaub zugesetzt, sodass der Motor zu heiß wurde. Der Kühler wurde gereinigt und das Auto vollgetankt. Wir haben unseren letzten kurzen Tankstopp damit vorgezogen und so gut wie keine Zeit verloren.“ Der Ferrari war durch den frühen Stopp bis auf den vierten Rang zurückgefallen, es dauerte aber nicht lange bis er wieder auf der Spitzenposition lag. Jäger. „Wir haben dann kontinuierlich unsere Führung ausgebaut. Im Ziel hatten wir über drei Minuten Vorsprung.“

Der Racing One-Ferrari fuhr als Klassensieger auf Rang 21 im Gesamtklassement unter 163 Startern. Jäger: „Die Saison war mega erfolgreich. Schade, dass sie schon vorbei ist. Das Team hat einen tollen Job gemacht und unsere Fahrerbesetzung hat optimal harmoniert. Es war einfach ein gutes Jahr auf dem Nürburgring.“