Mittwoch, 19. September 2018
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VLN
11.04.2018

Fabio Grosse gelingt erneut der Sprung auf den Silberrang

Beim zweiten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring fuhr Fabio Grosse mit seinen Kollegen Daniel Bohr und Hendrik von Danwitz im Porsche Cayman GT4 CS von Teichmann Racing auf den zweiten Platz der gleichnamigen Cup-Klasse innerhalb der Eifel-Rennserie. Das Trio übernahm damit gleichzeitig die Führung im Pokal.

Bei sommerlichen Temperaturen in der Eifel waren Fabio Grosse und seine Fahrerkollegen Daniel Bohr und Hendrik von Danwitz mit dem Rückenwind des zweiten Platzes beim Saisonauftakt der VLN-Langstreckenmeisterschaft bestens gelaunt an die Nürburgring-Nordschleife gekommen. Schon in der Qualifikation schaffte die Truppe die drittbeste Zeit, obwohl die Bedingungen mit viel Verkehr auf der Strecke alles andere als optimal waren.

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In der turbulenten Startphase des Rennens konnte Grosse sodann einen Platz gut machen. „Links und rechts war es teilweise extrem eng und in den ersten Runden wurde in unserer Startgruppe Stoßstange an Stoßstange gefahren. Einmal habe ich sogar einen leichten Schlag aufs Heck bekommen“, erklärt er nach dem Rennen.

Im weiteren Verlauf seines Stints konnte Grosse nach vier Runden die Führung übernehmen und den Porsche mit etwa fünfzehn Sekunden Vorsprung beim Tankstopp übergeben. Da in der Spitzengruppe der Cayman-Cup-Wertung alle Mannschaften auf unterschiedlichen Strategien unterwegs waren, fiel der Teichmann-Dreier zeitweise auf den dritten Rang zurück.

Zum Schluss-Stint durfte Grosse den Renner aber auf dem zweiten Platz liegend übernehmen und brachte diese Platzierung schließlich sicher ins Ziel. Mit dem zweiten Silberrang in Folge übernahmen die drei auch die Führung in der Klasse Cup3. „Ich freue mich sehr über den zweiten Platz im Rennen und das wir die Führung im Pokal übernehmen konnten. Aber die Saison ist noch lang und es kann noch viel passieren. Jedenfalls gehen wir jetzt als Cup-Führende in die VLN-Pause und werden hochmotiviert zurück kommen“, so Grosse.

Das 24-Stunden-Rennen läßt steht heuer nicht auf der Agenda des jungen Rennfahrers. „Ich werde aber trotzdem vor Ort sein und meiner Mannschaft von Teichmann Racing die Daumen drücken“, erklärt er abschließend.