Montag, 15. Oktober 2018
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ROTAX MAX Challenge
10.10.2018

Starker Auftritt von Valier Motorsport beim ADAC Bundesendlauf

Wittgenborn war am 6. und 7. Oktober das Reiseziel für Valier Motorsport. Auf dem Vogelsbergring in Hessen fand der ADAC Kart Bundesendlauf, der zugleich das Finale des ADAC Kart Cups markierte, statt. Im Feld der 131 Teilnehmer schickte Valier Motorsport zwei Piloten ins Rennen und konnte am Ende einen guten Eindruck hinterlassen.

Im Feld der Bambini-Piloten vertrat Maximilian Schleimer die Teamfarben. Der Youngster war sehr gut aufgelegt und in den Freien Trainings stets im Bereich der Top-Fünf unterwegs. Selbige Position fuhr Schleimer auch im Zeittraining ein, womit er sich eine vielversprechende Ausgangslage für die Heats sichern konnte. Doch dann folgte der Rückschlag. Im ersten Vorlauf musste er auf Position vier liegend mit einem technischen Defekt die Segel streichen. Im zweiten Vorlauf zeigte er dann aber wieder sein Können und holte sich Position vier, womit er im Zwischenklassement noch Platz 13 retten konnte. Trotz der mäßigen Startposition für die Finals zeigte der Sodi-Pilot eine bemerkenswerte Leistung und erkämpfte sich als Neunter und Achter zweimal eine Top-Ten-Platzierung. Teamchef Klaus Valier war zufrieden mit seinem Schützling: „Maxis Zeiten waren sehr gut und ohne den Ausfall im Vorlauf wäre in jedem Fall eine Platzierung unter den ersten Fünf drin gewesen.“

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Als Zweiter im Bunde ging Louis Kulke bei den X30 Senioren an den Start. Der Fahrer aus Bad Salzuflen gab seinen Einstand im Team von Valier Motorsport und hatte sich erst kurz vor dem Rennen für einen Start entschieden. Entsprechend unvorbereitet, landete Kulke im Qualifying auch nur auf dem 18. Platz. Doch mit jeder Runde, die er auf dem für ihn neuen Material drehte, ging es aufwärts. Das zeigte sich auch im ersten Vorlauf, den er als Zehnter beendete. Leider warf ihn eine Zeitstrafe wegen Frontspoilerverstoßes auf P19 zurück. Was ohne Strafe möglich ist, bewies Kulke im zweiten Vorlauf als starker Sechster. In der Addition der Heats belegte er Platz neun, was auch dem Startplatz für die Finals entsprach. In den beiden Hauptrennen liefert Kulke eine fehlerfreie Leistung ab und wurde gleich beide Male als hervorragender Vierter abgewinkt. „Louis ist richtig schnell. Trotz seiner kurzen Eingewöhnungsphase hat er sich zügig und kontinuierlich gesteigert. Der vierte Platz in der Endabrechnung der am stärksten besetzten Klasse ist wohl verdient“, fasst Valier zusammen.

Bereits am kommenden Wochenende geht es für Valier Motorsport powered by Sodi Kart, FAE Engines und Ravenol weiter. Dann wartet mit dem Graf Berghe von Trips Memorial in Kerpen der traditionelle Saisonabschluss auf die Sodi-Mannschaft.