Montag, 14. Oktober 2019
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25.05.2018

Thomas Langer führt im DUNLOP 60

Drei Rennen wurden bisher beim DUNLOP 60 ausgetragen. Nach dem Saisonauftakt auf dem Hockenheimring (13.04.) ging es auf die französische Rennstrecken nach Dijon (27.04.), bevor man am 19. Mai auf dem Red Bull Ring gastierte. Insgesamt 49 Fahrer fuhren in die Punkte. Thomas Langer (Highspeed Racing) führt in der Meisterschaft – doch dahinter lauern sehr viele Piloten, die schon beim kleinsten Fehler am Porsche-Piloten vorbeiziehen könnten.

Acht Rennen werden in dieser Saison im DUNLOP 60 ausgetragen. Jeweils über eine Distanz von 60 Minuten, wobei die Teams zwischen der 25. und 35. Rennminute einen Pflichtboxenstopp einlegen müssen. Die Länge von Boxeneinfahrt zu -ausfahrt wird bestimmt über die FIA-Einstufung. Fahrer ohne Einstufung dürfen nach 120 Sekunden die Boxenausfahrt überqueren. Mit Bronze sind es 125 Sekunden, mit Silber 128 Sekunden und mit Gold 130 Sekunden. „Wir sind eine Meisterschaft für Nicht-Profis“, so Serienorganisator Ralph Monschauer. „Natürlich freuen wir uns über junge Talente oder souveräne Haudegen – doch der Schwerpunkt liegt auf den Ladys oder Gentleman.“ So muss man sich schon überlegen, ob man lieber alleine fährt oder sich einen schnellen Fahrer holt. „Nicht immer lohnt es sich, wenn man einen eingestuften Piloten holt. Doch das muss jeder mit sich selber ausmachen.“

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Die Wertung ist ganz einfach. Jedes Auto ist in seine einzelne Klasse eingestuft und kämpft nur gegen diese Fahrer. So kann ein TCR oder GT4 genauso Meister werden wie ein GT3 oder Cup-Porsche. Für den Sieg gibt es 25 Punkte. Der Zweite bekommt 18. Dann 15, 12, 10, 8, 6, 4, 2, 1. Zusätzlich erhält man noch Auslandspunkte. Für Dijon und Zolder sind es jeweils 20 Punkte. Für Red Bull Ring und Monza 15 Punkte.

Der gelbe Highspeed-Racing-Porsche von Thomas Langer führt nach dreimal 60 Minuten die Wertung an. Der Heilbronner konnte kontinuierlich punkten und wurde mit dem Platz an der Sonne belohnt. Mit den Zusatzpunkten kommt er auf 86 Punkte. Knapp dahinter nun schon Kevin Arnold. Das Nachwuchstalent führt in der Klasse 1. Obwohl er beim Auftakt in Hockenheim noch mit seinem TCR-Audi ins Rennen ging und dafür keine Punkte auf die Startnummer 8 zugerechnet bekam, trumpfte er danach auf. In Dijon gewann er mit Carrie Schreiner im Audi R8 LMS GT3 von HCB-Rutronik Racing. Auf dem Red Bull Ring war Carrie Schreiner verhindert und so gewannen Fabian Plentz und Kevin Arnold. Am Ende sind es nun 85 Punkte für den 18-Jährigen. Eng geht es auch dahinter zu. Jean-Luc Weidt steht mit seinem Audi R8 LMS GT4 (Spirit Race) auf P3 mit 80,50 Punkten. Und Vierter sind punktgleich Sepp Klüber und Kenneth Heyer im Mercedes-AMG GT3 unter Betreuung von équipe vitesse.

Für Spannung ist also gesorgt. Auch weil es am Ende noch ein Streichresultat gibt. Der nächste Lauf findet am 08. Juni 2018 auf dem Nürburgring statt.

DUNLOP 60 nach 3 von 8 Rennen
1. Thomas Langer (Porsche 991 GT3 Cup), 86 Punkte
2. Kevin Arnold (Audi R8 LMS GT3), 85 Punkte
3. Jean-Luc Weidt (Audi R8 LMS GT4), 80,5 Punkte
4. Josef Klüber (Mercedes-AMG GT3), 80 Punkte
4. Kenneth Heyer (Mercedes-AMG GT3), 80 Punkte
6. Luis Glania (Porsche 991 GT3 Cup), 78 Punkte
6. Christoph Dupré (Porsche 991 GT3 Cup), 78 Punkte
8. Karlheinz Blessing (Porsche 991 GT3 Cup), 75 Punkte