Mittwoch, 12. Dezember 2018
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Automobilsport
05.12.2018

Andreas Pfister erfolgreiche beim ersten 24h-Rennen für Elektro-Fahrzeuge

Am 1. und 2. Dezember 2018 stand für den Rennfahrer Andreas Pfister eine außergewöhnliche Rennveranstaltung auf dem Programm: In der Motorsportarena Oschersleben fand das weltweit erste 24h-Rennen für Elektrofahrzeuge statt. 

Mehr als 30 internationale Teams hatten sich für diese ultimative Challenge mit Elektrofahrzeugen verschiedenster Fahrzeughersteller für das 24h-Rennen angemeldet. Dabei war die Marke TESLA im Starterfeld mit mehreren Fahrzeugen vertreten. Auch das Team „E-Motion“ von Klaus Schäfer, für welches Andreas Pfister mit seinen Teamkollegen ins Lenkrad griff, vertraute auf eine TESLA Model S Limousine. 

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„Die Fahreigenschaften des TESLA sind schon äußerst bemerkenswert, und der elektrische Allradantrieb sorgt dafür, dass auch das Fahrverhalten in den Kurven sehr positiv ist. Besonders spannend wird es natürlich sein, im Verlauf des Rennens die Reichweite der Fahrzeuge zu beobachten, und dabei so viele Runden wie möglich hier in Oschersleben zu sammeln“, so Pfister nach den ersten elektrischen Trainingsrunden.

Nach Startfreigabe des Rennens am 1. Dezember um 14:00 Uhr war es nun Aufgabe der Teams und Fahrer schnell, aber gleichzeitig auch effizient auf der Rennstrecke unterwegs zu sein, um die Taktik und die Ladezeiten in der Boxengasse bestmöglich zu planen.


Über 385 reibungslose Runden und der Zieleinlauf auf Platz sechs – ein Erfolg

Der erste Teil des Rennens fand noch unter trockenen Bedingungen statt, doch besonders in der Nacht sollte einsetzender Regen noch für zusätzlichen Nervenkitzel sorgen.

„Ich hatte eine gute Startphase erwischt und schaffte es, unseren TESLA bis zum ersten Boxenstopp mehr als drei Stunden und 45 Minuten im Cockpit bis zum ersten Ladestopp auf der Rennstrecke zu fahren. Beim Einbiegen in die Boxengasse lagen wir auf dem ersten Platz und ich steuerte die Ladesäule an.“

„Nach der ersten Ladepause übernahmen in der Nacht meine Teamkollegen das Steuer, und ich konnte dann zum Endspurt des Rennens wieder ins Lenkrad greifen. Ohne ein einziges technisches Problem konnten wir dann nach herausfordernden 24 Stunden die Ziellinie mit 385 gefahrenen Runden auf dem sechsten Platz erreichen, was ein toller Erfolg ist. An dieser Stelle möchte ich mich bei ,E-Motion‘ für das Vertrauen und das tolle Teamwork bedanken, ich freue mich schon auf die nächste elektrische Rennveranstaltung, es hat viel Spaß gemacht“, so Rennfahrer Andreas Pfister am Ende des 24h-Rennens.