Sonntag, 16. Dezember 2018
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ADAC GT Masters
12.04.2018

RWT Racing will zum Auftakt in die Punkteränge

Das ADAC GT Masters verspricht für 2018 eine überaus spannende Saison. Insgesamt gehen 36 Supersportwagen an den Start. Wie in den vergangenen Jahren zur besten Tradition geworden eröffnet die Motorsport Arena Oschersleben die Saison 2018 mit den ersten beiden 60-minütigen Rennen. Nicht nur die Insider sprechen auf Grund des vollgepackten Starterfeldes von einer Saison der Superlative.

„Ich glaube das wird dieses Jahr richtig heiß hergehen“, sagt RWT Teamchef Gerd Beisel. Bei den Vortesttagen an gleicher Stätte hat das Sportwagenteam aus Eberbach einen positiven Eindruck hinterlassen. „Nach der Winterpause ist es immer wieder schön, wenn man hinter dem Lenkrad der Corvette C7 GT3-R Platz nehmen darf“, so RWT Stammpilot Sven Barth. Er hat mit Claudia Hürtgen in diesem Jahr eine Teamkollegin mit sehr großer GT-Erfahrung zur Seite. „Ich wurde im Team sehr gut aufgenommen und freue mich auf die Saison im ADAC GT Masters. Die Umstellung vom BMW Z4 GT3 auf die Corvette ist nicht so groß“, sagt Claudia Hürtgen. Bisher konnte Hürtgen bei ihren Starts im ADAC GT Masters sieben Siege und 19 Podestplätze einfahren. Diese Bilanz möchte Sie auf jeden Fall aufbessern.

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Die Testläufe Anfang April in der Motorsport Arena Oschersleben verliefen vielversprechend. In erster Linie kam es darauf an, mit den neuen Pirelli Reifen ein gutes Renn-Setup zu erarbeiten. Sven Barth hat viele positive Eindrücke gewinnen können. Dazu kommt das man auf das solide Grundsetup vertrauen kann, welches in Zusammenarbeit mit Callaway Competition erarbeitet wurde. „Mit Claudia passt einfach die Chemie. Sie ist ein Profi und hat sich von Anfang an in der Corvette sehr gut zurecht gefunden. Da merkt man einfach ihre Erfahrung, GT-Autos zu kennen“, führt Sven Barth fort.

Das erste Wochenende im ADAC GT Masters geht RWT Racing mit sehr positiven Vorzeichen an. Auf Grund der zu erwartenden Leistungsdichte könnte das Qualifying zum Zünglein an der Waage werden. „Das Qualifying hat wie schon letzte Saison oberste Priorität. Die Situation dürfte sich allerdings noch etwas verschärfen. Unsere Rennperformance dürfte uns keine Sorgen bereiten. Oschersleben bietet nur wenige Möglichkeiten zum Überholen. Damit wird noch klarer, was Im Qualifying zu tun ist. Natürlich gehört immer etwas Glück dazu“, meint Gerd Beisel.

Nach dem Premierenjahr mit der Corvette C7 GT3-R und dem Podestplatz am Red Bull Ring hat man sich bei RWT Racing auf jeden Fall höhere Ziele für 2018 gesteckt. „Ich denke wir sind gut aufgestellt und wollen um Siege mitfahren. Unsere Mannschaft ist hochmotiviert. Jetzt freuen wir uns darauf, dass es in Oschersleben endlich los geht“, blickt Gerd Beisel voraus.