Dienstag, 16. Oktober 2018
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ADAC GT Masters
06.02.2018

RWT Racing vertraut weiter auf die Corvette C7 GT3-R

Was das Fahrzeug betrifft, wird bei RWT Racing in der ADAC-GT-Masters-Saison 2018 alles beim Alten bleiben: Das Sportwagenteam aus Eberbach setzt erneut die Corvette C7 GT3-R. Diese Entscheidung kommt natürlich nicht überraschend, hat man doch über einige Jahre eine besonders intensive Kooperation zu Callaway Competition aufgebaut. Zudem sind die Firmenstandorte in Leingarten und Eberbach nur wenige Kilometer voneinander entfernt. Haus-und Teststrecke ist schon jeher der Hockenheimring.

„Für den Entschluss, wieder mit der Corvette C7 zu starten, hat es keiner Überlegung bedurft. Unser Team hat sich letztes Jahr gut auf das Fahrzeug eingeschossen, die Unterstützung auf der Technikseite durch Callaway Competition klappt sehr gut“, sagt Teamchef Gerd Beisel. Der von Callaway Competition gebaute Sportwagen gehört seit 2016 zur neuen Fahrzeuggeneration im ADAC GT Masters. Dass man im zweiten Einsatzjahr schon den Titel gewinnt, gehört vielleicht schon zu den Überraschungen, die Deutschlands GT3-Top-Liga lieferte. Für RWT-Stammpilot Sven Barth war der Ausgang der Meisterschaft mit dem Sieg der Corvette C7 ebenfalls bedeutungsvoll.

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„Callaway Competition ist mit dem neuen Auto ein großer Wurf gelungen. Trotz fehlender Testkilometer war die Corvette 2017 auf Anhieb voll konkurrenzfähig. Und das gegen diese Konkurrenz gespickt mit teilweiser Unterstützung der Werke und dem Fahrerpersonal. Mit Jules Gounon und Daniel Keilwitz hatte Ernst Wöhr sehr erfahrene Piloten zur Verfügung“, meint Sven Barth.

Beim RWT Racing Team konnte man im Verlauf der Saison einige gute Resultate, wie zum Beispiel den zweiten Platz auf dem Red Bull Ring, vorweisen. „Wir waren vor allem mit der Rennpace immer sehr gut dabei und konnten einige verkorkste Qualifyingresultate teilweise wieder wett machen. Leider haben wir auch Fehler gemacht, die weitere mögliche Top-Ten-Platzierungen verhinderten. Klar, so eine Kollision wie beim Rennen in Zandvoort, wo ich unschuldig von Nicky Catsburg getroffen wurde, gehörten zu den unschönen Seiten, die wir erlebt haben“, resümiert Sven Barth.

Der GT3-Sport hat in der Vergangenheit eine rasante Entwicklung hingelegt. Die Leistungsdichte ist fast nicht zu toppen. Dies könnte sich 2018 nochmals verschärfen, da der ADAC die BOP (Balance of Performance)- Einstufung in vollem Umfang in die Hände der FIA legt. „Mit Ernst Wöhr und Giovanni Ciccone von Callaway Competition verbindet uns sehr viel. Für uns war es schön zu hören, dass unsere Mithilfe nach dem Titelgewinn gewürdigt wurde“, meint Gerd Beisel. Auf die Herausforderung in der diesjährigen Saison freut sich Sven Barth ganz besonders. „Ich kann schon so viel verraten, dass ich einen neuen Fahrerkollegen bekomme“, so Barth.