Freitag, 24. November 2017
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28.10.2017

Drei Fragen an Maximilian Günther

Vom DTM Young Driver Test auf dem Lausitzring zum Klassiker in den Straßen von Macau: Test- und Ersatzfahrer Maximilian Günther verrät, wie er die letzten Highlights des Jahres angeht.

Max, dein erster DTM Young Driver Test, der damals in Jerez stattgefunden hat, ist bereits knapp ein Jahr her. Was hat sich bei Dir seitdem getan? 
Maximilian Günther: „Seit Beginn dieser Saison bin ich offizieller Test- und Ersatzfahrer im Mercedes-AMG Motorsport DTM-Team. In der FIA Formel-3-Europameisterschaft bin ich mein zweites Jahr bei Prema gefahren. Ich bin lange um den Titel mitgefahren. Am Ende hat es nicht ganz gereicht und ich wurde Dritter als bestplatzierter Mercedes- und Prema-Fahrer. Klar, das Ziel war der Titelgewinn. Ich habe aber das Beste herausgeholt. Insgesamt war es ein gutes Jahr mit einigen Highlights, darunter mein Sieg beim Grand Prix de Pau. An einigen DTM-Wochenenden bin ich das Mercedes-Renntaxi gefahren, das war auch super.“

Du hast das Mercedes-AMG C 63 DTM-Renntaxi angesprochen. War das eine besondere Erfahrung für dich? 
Maximilian Günther: „Das war eine coole Erfahrung! Man pusht zwar nicht so sehr wie bei einem richtigen Test, aber die Reaktionen meiner Beifahrer waren witzig und total unterschiedlich. Ich bekam immer sehr positives Feedback und die Leute hatten richtig viel Spaß. Das Renntaxi zu fahren war eine klasse Sache, die man als Rennfahrer auch nicht jeden Tag erlebt.“ 

Nach dem Young Driver Test steht die berühmt-berüchtigte Winterpause an. Wie wirst Du die nächsten Wochen und Monate verbringen? 
Maximilian Günther: „Nach den Testfahrten stehen die Vorbereitungen für den Macau Grand Prix Mitte November in China an. Der FIA F3 World Cup ist ein absolutes Highlight zum Ende des Jahres und ich möchte die Saison mit einem positiven Wochenende beschließen. Das Ziel ist, den Grand Prix zu gewinnen. Ich weiß, dass da viele Faktoren eine Rolle spielen. Nach Macau schauen wir, ob noch Testfahrten in diesem Jahr stattfinden.“