Freitag, 20. Oktober 2017
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Rallycross
28.09.2017

Audi und EKS mit starker Ausgangsposition am Estering

Die FIA-Rallycross-Weltmeisterschaft 2017 gastiert zum zweiten Mal in diesem Jahr in Deutschland. Nach dem Lauf in Hockenheim im Mai findet an diesem Wochenende auf dem Estering in Buxtehude der vorletzte Saisonlauf statt. Zusammen mit seinen Kollegen vom Team EKS, Toomas Heikkinen und Reinis Nitišs, kämpft Mattias Ekström um den vierten Saisonsieg. In der Fahrermeisterschaft liegt der Schwede derzeit auf Gesamtrang drei.

Im vergangenen Jahr wurde Ekström auf dem Estering vorzeitig Fahrerweltmeister. „Die Erinnerungen an 2016 sind immer noch sehr präsent“, sagt der Schwede. „Da ist ein Traum wahr geworden: Trotz Platz fünf im Finale hat es zum WM-Titel gereicht – unglaublich!“ Ein Sieg mit Familientradition: Sein Vater Bengt triumphierte 1990 in der Rallycross-EM auf dem Estering.

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Die Traditionsstrecke bei Hamburg wartet mit einer der spektakulärsten Kurven im gesamten Rallycross-Kalender auf. Der enge Turn 1 auf der nur 952 Meter kurzen Strecke trennt die Spreu vom Weizen und liefert immer wieder spektakuläre Manöver. So wie im Finale 2016, als sich Kevin Eriksson von Position fünf am Feld vorbei an die Spitze setzte. Der weitere Verlauf ist geprägt von Vollgas-Passagen, in denen Überholen ohne Fehler der Konkurrenten fast unmöglich ist. Umso wichtiger sind ein perfekter Start und die richtige Taktik in der Joker-Runde.

Audi und EKS haben in diesem Jahr bereits auf dem Estering getestet und gehen entsprechend selbstbewusst in das Rennwochenende. „Wir kommen mit breiter Brust nach Buxtehude“, sagt Toomas Heikkinen. „Der Test auf dem Estering hat uns viele wertvolle Daten geliefert, mit denen wir jetzt ganz nach vorne fahren können.“ So sieht es auch Teamkollege Reinis Nitišs: „2016 war ich zum Zuschauen verurteilt, aber in diesem Jahr greife ich wieder richtig an. Der vergangene Lauf in Riga hat uns neue Erkenntnisse gebracht. Das Minimalziel lautet: wieder mit allen Audi S1 EKS RX quattro das Halbfinale der zwölf punktbesten Fahrer zu erreichen.“