Dienstag, 12. Dezember 2017
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RCN
20.06.2017

Björn Koczian Halbzeitmeister in der RCN

Mit der vierten Veranstaltung der Rundstrecken-Challenge Nürburgring 2017, der „Westfalen-Trophy“, endete die erste Saisonhälfte. Bei guten äußeren Bedingungen – Sonnenschein und angenehme Temperaturen – gingen bei der familiären GT- und Tourenwagen-Breitensportserie erneut über 170 Teilnehmer auf der Nürburgring-Nordschleife an den Start.

Halbzeitmeister in der RCN wurde Björn Koczian (Fürth), der zusammen mit Florian Quante (Seenheim) im BMW M3 in der Klasse V5 einen weiteren Sieg einfuhr. „Die Saison ist noch lang. Es wäre schön, wenn es am Saisonende immer noch so aussehen würde. Heute hat alles wieder problemlos funktioniert.“ Auf Platz zwei liegt aktuell Dr. Stein Tveten (Bad Honnef, Porsche 991), der erneut in der Klasse V6 erfolgreich war. Quante folgt auf Rang drei vor Tom Pilgenröder (Wuppertal, Audi TT), der bislang viermal in der Klasse RS3A erfolgreich war. Fünfter ist Volker Hanf (Niederzissen, Renault Clio) aus der Klasse RS3. RückschlaÅNge gab es für den amtierenden Meister Alex Fielenbach (Lohmar, Toyota GT86), der mit Elektronikproblemen aufgeben musste, und Finn Unteroberdörster/Yanis Waldow (Lohmar/Rheinbach, VW Golf GTi), die mit einem Getriebeschaden stehen blieben.

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Den Gesamtsieg holte sich wieder Christopher Gerhard (Viersen, Porsche 991 GT3 Cup), der damit in der familiären GT- und Tourenwagen-Breitensportserie zum 27. Mal siegte. „Der Verkehr war heute sehr dicht. Ich dachte es gäbe heute mit dem Porsche 991 GT3 Cup MR von Weiland Racing einen starken Gegner. Aber leider hat das Team nur einen Testlauf absolviert.“

Gerhard hatte im Ziel knapp drei Minuten Vorsprung auf das Vater-Tochter-Gespann Winfried Assmann/Ronja Assmann (Golssen, Porsche 991 GT3 Cup), das erstmals in dieser Saison zusammen in einem Auto fuhr. „Damit haben wir nicht gerechnet. Entsprechend groß war unsere Freude.“ Dritter wurde Marcus Löhnert (Düsseldorf, Audi TTRS): „Auf der Strecke war heute viel los. Es gab kaum freie Runden.“

Michael Luther (Barsbüttel, BMW M3) belegte Rang vier, gewann die Klasse RS6 und war entsprechend zufrieden. „Ich fahre in der RCN, weil ich Spaß haben will. Ich fahre in diesem Jahr allein, und das funktioniert bisher richtig gut.“ Auf Platz fünf kamen Tim Breidenbach/Jeng Cho (Solingen/Südkorea, Porsche 991 GT3 Cup) ins Ziel. Eine bessere Platzierung verlor das Duo durch eine Zeitstrafe, da der Porsche in einer Code-60-Zone zu schnell war.

Eric Petrich (Wawern, BMW M3) holte sich mit Rang sechs eine weitere Spitzenplatzierung. Dr. Tveten war Schnellster in der Klasse V6 und fuhr auf Platz sieben: „Eine problemlose Veranstaltung. Zum Schluss bin ich nur noch auf Sicherheit gefahren.“

Matthias Schrey/Florian Naumann BMW M235i Racing Cup) gewannen erneut die BMW-Cup-Klasse und fuhren auf Rang acht. In der Gesamtwertung. Matthias Mettlich (Bremen, Porsche Cayman) belegte in der Klasse V6 Rang zwei und in der Gesamtwertung Platz neun. Koczian/Quante fuhren diesmal auf den letzten Top-10-Platz.

Im RCN Gesamtsieger-Cup bieb Löhnert mit 72 Punkten an der Spitze, Petrich (63 Punkte) und Gerhard (60 Punkte) folgen auf den Plätzen. In der RCNTeamwertung lag diesmal Adrenalin Motorsport vor Sorg Rennsport und Hess Motorsport & Friends vorn. Tabellenführer blieb Adrenalin Motorsport vor Hess Motorsport & Friends und Sorg Rennsport.

Die anderen Halbzeitmeister in den anderen RCN-Kategorien lauten: Lars Peuker (Grevenbroich, BMW 318 iS) RCN Junior-Trophy, Andrea Heim (Gronau, Renault Clio) RCN Ladies-Trophy, Dr. Stein Tveten (Bad Honnef, Porsche 991) RCN Senioren-Cup.

RCN Serienmanager Willi Hillebrand: „Wir haben eine gute erste Saisonhälfte gesehen. Die Starterzahlen haben gestimmt und die sportliche Vorstellung der Teilnehmer war auch in Ordnung. Dazu hatten wir bislang auch mit dem Wetter keinerlei Probleme.“