Donnerstag, 23. November 2017
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DMV GTC
07.07.2017

Zwei Autos mit identischer Zeit im Qualifying zum DUNLOP 60

Was für eine Spannung im Zeittraining für das DUNLOP 60 in Hockenheim. Am Ende fuhren Martin Konrad im Lamborghini Huracan GT3 und Rahel Frey im Audi R8 LMS mit 1:38,961 Minuten auf die Tausendstelsekunde genau die gleiche Rundenzeit! Nur weil Konrad seine Zeit früher fuhr, steht er auf Platz 1.

Das Leben schreibt die besten Storys und sehr oft solche, die man beim besten Willen nicht erfinden kann. 40 Minuten dauert ein Qualifying und trotzdem schaffte man es auf einem 4,574 Kilometer langen Kurs mit immerhin zehn Rechts- und sechs Linkskurven, die absolut gleiche Zeit zu fahren.

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Martin Konrad geht im Lamborghini Huracan GT3 mit Suzanne Weidt in das morgige Rennen zum DUNLOP 60. Er startete das Qualifying und konnte in Runde 4 eine Zeit von 1:38,961 Minuten hinzaubern. Diese Zeit konnte in den folgenden Minuten kein anderes Auto unterbieten. Und so dachte sich Rahel Frey dann: ‚Fahre ich auch mal die gleiche Zeit.‘ Da ihr dies aber erst in Runde 11 gelang, steht sie „nur“ auf Platz zwei. Die ehemalige DTM-Pilotin aus der Schweiz unterstützt Evi Eizenhammer im Audi R8 LMS als reines Damenteam im Rennen.

Als Dritter startet das aktuelle Meisterteam mit Fabian Plentz und Tommy Tulpe. Im Audi R8 LMS fuhr man eine 1:39,388. In der gleichen Startreihe steht Uwe Alzen. Nach dem Rennen des DMV GTC, welches er mit dem Mercedes-AMG GT3 in Angriff nimmt, wird er im DUNLOP 60 einen Lamborghini Huracan GT3 von Spirit Racing pilotieren. Alzen fuhr diesmal eine 1:39,432. Damit lagen die ersten vier Piloten innerhalb von 0,471 Sekunden. Und das im DUNLOP 60!

Platz fünf eroberte der kurzfristig eingesprungene Marvin Dienst im Porsche 991 GT3 R von Benny Hey (Schütz Motorsport). Der 20-jährige Youngster, der in seiner noch jungen Karriere bereits erfolgreich im Formel BMW Talent Cup sowie in der ADAC Formel 4 sein Können unter Beweis gestellt hat, fühlte sich in dem Zuffenhausener Sportwagen auf Anhieb wohl und holte ohne Vorbereitung eine Zeit von 1:40,007 Minuten. Damit war er schnellstes Auto der GT3-Klasse hinter dem wesentliche PS-stärkeren Führungs-Quartett.

Im Mercedes-AMG GT3 startete Dietmar Haggenmüller mit Arkin Aka. Das Duo von Spirit Racing kam auf Platz sechs vor Manuel Lauck/Oliver Engelhardt (GetSpeed Performance) im Lamborghini Huracan Super Trofeo. Sepp Klüber/Martin Zander (équipe vitesse) im Mercedes-AMG GT3 erreichten Rang acht.

Erster der Cup-Klasse wurden Karlheinz Blessing/Manuel Lauck (GetSpeed Performance) im Porsche 991 GT3 Cup vor dem Zehntplatzierten Henk Thuis im Pumaxs RT.