Dienstag, 15. Oktober 2019
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24h Paul Ricard
04.05.2017

Saisonhalbzeit mit den 24h Circuit Paul Ricard

Während andere Rennsportserien noch nicht einmal angefangen haben, erreicht die 24h Series powered by Hankook bereits die Halbzeit der Saison 2017. Nach dem Saisonauftakt in Dubai und den darauffolgenden Rennen in Mugello und auf dem Red Bull Ring ist nun der schöne Circuit Paul Ricard im südfranzösischen Le Castellet Austragungsort für den vierten Saisonlauf, die Hankook 24h Circuit Paul Ricard (5. bis 7. Mai 2017). Auf der vorläufigen Nennliste stehen 30 Teams mit GT, Tourenwagen und 24h Specials. Nicht weniger als 26 verschiedene Nationalitäten sind im Teilnehmerfeld vertreten.

Im Vorjahr sicherte sich das deutsche Porsche-Team Herberth Motorsport den Sieg bei den Hankook 24h Circuit Paul Ricard. Der Porsche mit den Fahrern Alfred Renauer, Robert Renauer, Daniel Allemann und Ralf Bohn setzte sich schon am Samstagnachmittag in Führung und gewann schließlich mit einem Vorsprung von nicht weniger als 14 Runden. Natürlich geht das Herbert-Motorsport-Team, das in diesem Jahr mit Siegen bei den Hankook 24h Dubai sowie bei der Premiere der Hankook 12h Red Bull Ring erfolgreich war, auch auf dem Circuit Paul Ricard wieder an den Start.

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Es kommen die gleichen Fahrer wie im Vorjahr zum Einsatz. Damals belegte das britische Team RAM Racing auf der Rennstrecke von Paul Ricard den zweiten Platz, und drei der vier Fahrer, die damals im Mercedes-AMG GT3 fuhren, starten auch diesmal wieder mit einem Mercedes-AMG GT3, nun jedoch unter der Bewerbung von ROFGO Racing beim ersten Auftritt des Teams in den 24h Series powered by Hankook. Der Deutsche Roald Goethe und die Briten Stuart Hall und Jamie Campbell-Walter wechseln sich beim diesjährigen Rennen mit dem französischen Routinier Nic Minassian ab. In der besten ROFGO-Tradition ist der Mercedes in den berühmten Gulf-Rennsportfarben ausgeführt.

Die Konkurrenz in der Klasse A6, die einmal mehr in eine A6-Pro- und eine A6-Am-Kategorie aufgeteilt wird, kommt von mehreren Teams mit Mercedes-AMG GT3, nämlich die Team-Tabellenführer Hofor Racing, IDEC Sport aus Frankreich sowie SPS automotive performance, drei Audi R8 LMS von Car Collection Motorsport, den beiden Renault R.S. 01 von GP Extreme, dem Scuderia-Praha-Ferrari sowie dem Vortex V8. In der 991-Klasse starten drei Porsche-991-Cup-Fahrzeuge, darunter ein Auto des PROsport-Performance-Teams, das punktgleich mit Hofor Racing die GT-Teamwertung anführt. Die Klasse SP2 umfasst drei Porsche, einen MARC Focus V8 sowie ein GC Automobiles GC 10 V8. In der Klasse SP3-GT4 starten ein Lotus, ein Ginetta und ein Porsche.

Spannender Sport darf einmal mehr in der TCR-Klasse erwartet werden, in der sechs Fahrzeuge von vier verschiedenen Marken genannt sind: Audi, Honda, Peugeot und SEAT. Mit Cadspeed Racing with Atech, das einen Audi RS 3 LMS einsetzt, ist das TCR-Siegerteam des Rennens in Dubai mit dabei. Auch das französische Team Altran Peugeot will mit seinen beiden Peugeot 308 Racing Cup vor eigenem Publikum natürlich gut abschneiden. Insightracing aus Dänemark geht mit einem Honda Civic TCR und einer völlig skandinavischen Besetzung mit Fahrern aus Dänemark, Norwegen und Schweden erstmals in den 24h Series powered by Hankook an den Start. In der CUP1-Klasse schließlich setzt DUWO Racing aus Luxemburg einen BMW M235i Racing Cup ein.

Donnerstag, 4. Mai, ist für die ‚Rent-a-car-Rides’ und für private Testfahrten reserviert. Am Freitag, 5. Mai, findet von 14.00 bis 15.30 Uhr ein Freies Training statt. Danach folgt das Zeittraining in zwei Gruppen, von 16.45 bis 17.30 Uhr für die Klassen D1, A2, A3, CUP1, TCR und SP3-GT4 und von 17.45 bis 17.30 Uhr für die Klassen A6, SPX, SP2, 991 und 997. Am Samstag gibt es von 11.00 bis 11.30 Uhr ein Warm-Up, das Rennen startet um 14.30 Uhr.