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TCR Germany
23.07.2016

Pole Position für Honda-Pilot Kirsch

Steve Kirsch hat die starken Eindrücke aus den ersten Einheiten auf dem Red Bull Ring bestätigt und sich in seinem Honda Civic TCR die Pole Position für das erste Rennen der ADAC TCR Germany am Samstagnachmittag gesichert. Der 36-Jährige, bereits in den ersten beiden Freien Trainings ganz vorne, setzte im Qualifying am Samstagvormittag in 1:37.093 Minuten die Bestzeit und landete vor dem Meisterschaftsführenden Josh Files und seinem Teamkollegen Dominik Fugel. Insgesamt gingen die ersten fünf Plätze an Honda-Piloten.
 
"Für das Team ist das ein gutes Gesamtergebnis. Ich auf eins, Dominik auf drei. Damit können wir positiv auf das heutige Rennen schauen. Die Strecke hier kommt dem Honda sehr entgegen, aber es werden sicher auch wieder andere Strecken kommen, die den anderen Autos entgegenkommen. Jetzt müssen wir erst einmal das Rennen fahren und dann gucken wir, was am Ende dabei rauskommt", sagte Polesetter Kirsch.
 
Auch sein Teamkollege Fugel zog ein positives Fazit. "Alles super, alles perfekt. Das Auto lief einwandfrei, es gab keine Probleme und hat viel Spaß gemacht. Mal sehen, was möglich ist, wenn ich einen guten Start erwische und gut durch die ersten Kurven komme. Auf dieser Strecke sind die Hondas echt stark, aber das ist immer unterschiedlich", sagte der 19-Jährige.
 
Bei seinem Debüt in der neuen Tourenwagenserie des ADAC landete Andrea Belicchi in einem weiteren Honda prompt auf Rang vier vor Jürgen Schmarl. Hinter dem Honda-Quintett wurde Junior Tom Lautenschlager im VW Golf TCR Sechster vor dem ehemaligen ADAC Formel 4-Fahrer Tim Zimmermann in einem weiteren Golf.
 
Bester Seat Leon Cup Racer war Harald Proczyk. Der Meisterschaftszweite und Lokalmatador wurde vor VW-Pilot Benjamin Leuchter und Seat-Fahrer Antti Buri Achter.
 
Im zweiten Rennen der ADAC TCR Germany am Sonntag startet die Top Ten des Qualifyings in umgekehrter Reihenfolge. Damit wird der Finne Buri von der Pole Position starten, und der Meisterschaftsdritte Steve Kirsch wird von Position zehn aus ins Rennen gehen. Hinter Buri reihen sich Leuchter und Proczyk ein.
 
"Ich hoffe natürlich auf die maximale Punktzahl. Die Pole Position im zweiten Rennen ist klasse, aber natürlich wird das erste Rennen schwer. Dort starte ich eben von weiter hinten. Die Strecke hier ist super, ich fühle mich sehr wohl und komme gut zurecht", sagte Antti Buri.