Freitag, 28. April 2017
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Kartsport Allgemein
08.03.2016

Durchwachsener Auftakt zur WSK Super Masters Series

Das KSM Racing Team fuhr zum Auftakt der WSK Super Masters Series vom 3. bis 6. März 2016 mit fünf Fahrern ins italienische Castelletto, um auf der 1.256 Meter langen Strecke von 7 Laghi im Reigen der internationalen Elite mitzumischen. Vertreten war das Team dabei in den Klassen OK Junior, OK, KZ und KZ2. Aufgrund ungünstiger Witterungsbedingungen mit Regen und Schnee wurden die Vorläufe am Samstag abgebrochen und nicht mehr fortgesetzt. Somit bestimmte ausschließlich das Zeittraining über die Startaufstellung beziehungsweise Qualifikation für die Finalrennen. 
 
Doureid Ghattas rollte als Einzelkämpfer des Teams bei den OK Junioren an den Start. Im Zeittraining fuhr der Youngster mit einer Zeit von 49,054 Sekunden und vier Zehntelsekunden Rückstand auf die Spitze im 64-köpfigen Feld auf die 33. Position. Im Prefinale musste Ghattas trotz einer kämpferischen Leistung fünf Runden vor Schluss die Segel streichen und damit auf das ersehnte Finalticket verzichten. 
 
In der OK-Kategorie konnte Bent Viscaal mit Präzision und Konstanz punkten. Nachdem er sich im Zeittraining als Elfter qualifizierte, belegte der KSM Racing-Pilot sowohl im Prefinale als auch im großen Finale den sechsten Platz. Damit lag der Niederländer inmitten der Weltelite.
 
Eine gute Leistung lieferte auch David Brinkmann ab, der sein Debüt in der OK-Klasse gab. Nach etwas Anlaufzeit und der 23. Position im Zeittraining, ging es für den noch jungen Piloten stetig bergauf. Als 19. im Prefinale, kämpfte sich der KSM-Fahrer bereits vier Positionen nach vorne. Mit einer beeindruckenden Pace legte Brinkmann im Finale nach und setzte als 13. ein Ausrufezeichen.
 
John Norris und Alexander Schmitz bildeten in den Schaltkart-Klassen KZ und KZ2 die Teamvertretung für die KSM Racing-Mannschaft. Für Schmitz lief es im Qualifying der KZ alles andere als rund. Mit dem 19. Rang lag der internationale Spitzenpilot hinter seinen Erwartungen zurück. In den Finalrennen gelang Schmitz mit ansprechenden Rundenzeiten ein beträchtlicher Sprung nach vorne. Er beendete die Rennen jeweils als Neunter und trat er die Heimreise dementsprechend mit zwei soliden Top-Ten-Ergebnissen an.
 
Für John Norris, der in der KZ2-Wertung startete, die gemeinsam mit der KZ-Klasse auf die Strecke ging, sprang im Zeittraining der 32. Platz im Additionsergebnis heraus. Im Prefinale lief es dann vielversprechend für den Iren, der sich auf den starken dritten Platz in seiner Gruppe und Klasse vorarbeiten konnte. Im Finale hatte er leider kein Glück. Nach einem turbulenten Rennen fiel er auf den zwölften Platz zurück.