Montag, 22. April 2024
Motorsport XLDas Motorsport MagazinVorschau Abonnement
24h Le Mans
22.06.2016

Gute Ausbeute für Young Driver AMR in Le Mans

Young Driver AMR wurde bei den diesjährigen 24h von Le Mans nach einem problemlosen Rennen mit einer großen Punkteausbeute belohnt. Marco Sørensen, Nicki Thiim und Darren Turner fuhren im von Aston Martin Racing eingesetzten #95 Young Driver AMR-Aston Martin Vantage GTE in der ebenso hochkarätig, wie mit 14 Teilnehmern auch stark besetzten GTE-Pro-Klasse vor 260.000 Zuschauern auf Rang fünf.

Da drei nicht in der Weltmeisterschaft eingeschriebene Konkurrenten auf den ersten Plätzen landeten, erhielt Young Driver AMR WM-Punkte für einen zweite Platz - insgesamt 36 Zähler. Sørensen/Thiim/Turner verbesserten sich so auf Rang drei in WM-Wertung. Aston Martin Racing verhalf das gute Ergebnis des #95 Aston Martin zur Tabellenführung in der GT-Markenweltmeisterschaft.

Anzeige
Young Driver AMR erlebte bei der fünften Teilnahme am bedeutendsten Langstreckenrennen der Welt ein nahezu problemloses Rennen mit dem ausgereiften und zuverlässigen Aston Martin. Von Startplatz neun aus arbeitete sich die Startnummer #95 mit schnellen Rundenzeiten bald nach vorn und lag am Sonntagvormittag auf dem vierten Rang. Ein Reifenschaden, der durch ein auf der Strecke liegendes Trümmerteil verursacht wurde, kostete dann am späten Sonntagvormittag eine Position. Sørensen/Thiim/Turner brachten den Vantage GTE schliesslich mit einer Runde Rückstand auf den Klassensieger auf Rang fünf ins Ziel.

„Vom Auto über die Techniker bis hin zu den Fahrern haben eine perfekte Leistung gezeigt“, sagte Jan Struve von Young Driver AMR. „Bis auf einen Reifenschaden sind wir problemlos durch die 24 Stunden gekommen. Das macht mich sehr stolz. Denn nur aufgrund dieser starken Teamleistung war es überhaupt möglich, bis auf Position fünf nach vorne zu fahren. Im Rennen wollten wir auch nicht unbedingt das allerletzte Risiko eingehen. Einfach deswegen, weil es ohnehin nicht gereicht hätte, die Wettbewerber an der Spitze vom reinen Speed her herauszufordern. Dafür haben wir aber die interne dänische Meisterschaft in diesem Jahr in Le Mans gewonnen. Denn wir konnten die Corvette mit Jan Magnussen und auch den Porsche mit Michael Christensen schlagen.“

Marco Sørensen: „Mit der gezeigten Leistung unseres ganzen Teams bin ich sehr zufrieden. Meine Stints liefen alle super - und auch Nicki und Darren waren Top. Es ist sehr schön anzusehen, wie gut wir Drei doch harmonieren. Grundsätzlich ist es immer etwas Besonderes, die 24 Stunden von Le Mans zu beenden. Mit den eingefahren Punkten führen wir jetzt sogar die Herstellerwertung an. Wir hatten ein sehr sauberes Rennen - lediglich an der Pace fehlte es. Ich hoffe nun für das nächste Rennen am Nürburgring auf eine Anpassung der Einstufung. Denn sonst könnte es in der Eifel sehr schwer für uns werden, da uns die Strecke vom Layout her nicht wirklich liegt.“

Nicki Thiim: Natürlich kommt man immer mit dem Ziel nach Le Mans, hier auch zu gewinnen. Doch wir wussten schon im Vorhinein, dass es in diesem Jahr sehr schwierig werden würde. Wir hatten einfach nicht die Motorleistung, um mit den Rivalen an der Spitze mitgehen zu können. Das mussten wir akzeptieren. Trotzdem haben wir für uns das perfekte Rennen gefahren und gute Punkte für die Meisterschaft mitgenommen. Das ist natürlich das Wichtigste. Dass wir trotz unserer starken Leistung nicht auf dem Podium stehen konnten zeigt ganz klar, wie hoch das Niveau in diesem Jahr in Le Mans war. Für uns haben wir das Beste herausgeholt – und somit bin ich letztendlich zufrieden mit dem Resultat.“

Darren Turner: „Alle im Team haben wirklich Beeindruckendes geleistet. Nicki und Marco waren einfach fantastisch und sehr schnell unterwegs. Und auch die Rennstrategie hat gepasst. Natürlich war der Start des Rennens aufgrund der Wetterverhältnisse etwas schwierig, aber da sind wir gut durchgekommen. Unser einziges Problem im Rennen war ein Reifenschaden. Und dadurch, dass sich dieser schon hin auf dem Weg zur ersten Schikane der Hunaudières-Geraden ereignete, musste ich viele Kilometer langsam zurück zu Box fahren, um keine grösseren Beschädigungen am Auto zu riskieren. Alles in Allem bin ich mit der eingefahren Position aber zufrieden. Wir führen jetzt die Tabelle in der Herstellerwertung an und haben somit eine gute Basis für die zweite Saisonhälfte gelegt. Darauf können wir sehr stolz sein.“

Der nächste Lauf der Sportwagenweltmeisterschaft FIA WEC findet am 24. Juli auf dem Nürburgring statt.
Anzeige