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KTM X-BOW Battle
28.05.2015

39 Fahrzeuge für die X-BOW Battle am Red Bull Ring

Die zurzeit wohl stärkste Markenpokal-Rennserie Europas gastiert am 29. und 30. Mai 2015 am Red Bull Ring in Spielberg. Beim „Heimspiel“ auf dem 4,318 Kilometer langen Kurs in der Obersteiermark tritt das in diesem Jahr bislang stärkste Starterfeld an: Nicht weniger als 39 KTM X-BOW Rennfahrzeuge gehen an zwei Tagen in drei Rennen an den Start, hinzu kommen noch zahlreiche straßenzugelassene KTM X-BOW, die in Gleichmäßigkeitsbewerben unterwegs sein werden.
 
Die mit Abstand meisten Teilnehmer sehen die beiden Battle Sprint-Rennläufe, wobei ein Rennen am Freitag und ein Rennen am Samstag ausgetragen wird – 25 Pilotinnen und Piloten treten in der „großen“ Klasse an, 14 weitere Starter kämpfen um Platzierung und Punkte in der Rookies Challenge. Favoriten für die Podiumsplatzierungen gibt es einige, darunter auch einen echten Lokalmatador: Holger Baumgartner aus Bruck an der Mur war schon beim Saison-Auftakt in Barcelona zwei Mal am Podest zu finden, bei der letzten Battle am Pannoniaring eroberte er schließlich seinen ersten Sieg, womit der Steirer als Gesamtführender zum Red Bull Ring kommt.
 
Seine schärfsten Konkurrenten: Der Schweizer Niki Leutwiler und der Pole Artur Chwist, die sich dieses Jahr bereits beide in die Siegerlisten eingetragen haben. Nicht zu unterschätzen sind allerdings auch die Mitbewerber aus Österreich, besonders Vorjahres-Champ Klaus Angerhofer aus Oberösterreich und Laura Kraihamer aus Salzburg, die 2014 immerhin Vize-Meisterin war – beide sind am Red Bull Ring normalerweise immer sehr stark unterwegs. Für zusätzliche Spannung sorgt der Auftritt von Ex-F1-Pilot Enrique Bernoldi – der Brasilianer ist bereits der zweite ehemalige Formel-1-Pilot, der sich dieses Jahr in der X-BOW Battle als Gastfahrer versucht.
 
In der Rookies Challenge heißt der große Favorit Cédric Freiburghaus. Der junge Schweizer konnte bis jetzt jedes absolvierte Rennen gewinnen. Die Konkurrenz ist am Red Bull Ring allerdings so groß wie noch nie in diesem Jahr – nicht weniger als 13 Rookies-Starter wollen einen weiteren Durchmarsch des Eidgenossen verhindern. Die größten Chancen haben dabei mit Sicherheit die drei anderen Saison-Starter: Die Österreicher Jörg Haghofer und Wolfgang Schiessendoppler sowie Sebastian Jakl aus Slowenien werden ihr Bestes geben.
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