Dienstag, 7. Februar 2023
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WAKC
19.09.2014

Jan Hendrik Heimbach gewinnt Vize-Meistertitel

Der junge Kart-Pilot Jan Hendrik Heimbach startete am vergangenen Wochenende vom 13. bis 14. September 2014 beim Saison-Finale des Westdeutschen ADAC Kart Cup (WAKC), der erstmals auf der Strecke im badischen Liedolsheim einen Lauf austrug. Am Ende des Wochenendes feierte Jan Hendrik Heimbach die Vize-Meisterschaft in der Klasse X30 Junior.

Die freien Trainingseinheiten am Samstag, die leider gekürzt wurden, nutzte Jan Hendrik für Setup- und Motor-Einstellungen. Durch den fraglichen Wertungsausschluss in Wittgenborn wegen eines technischen Defektes fiel Jan Hendrik Heimbach vom zweiten auf den vierten Platz der Gesamtwertung zurück. So hieß es am Sonntagmorgen ein gutes Zeittraining und fehlerfreie Rennen zu absolvieren, um möglichst viele Punkte zu sammeln.

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Mit Platz drei im Zeittraining war eine gute Ausgangsposition für das erste Rennen geschaffen, aber man merkte bei allen Beteiligten eine gewisse Anspannung. Durch einen guten Start fuhr Jan Hendrik Heimbach nach nur wenigen Metern mit einem gekonnten Überholmanöver auf Position zwei vor, die er bis zum fallen der Zielflagge verteidigen konnte. Das zweite Rennen verlief ähnlich: An Platz zwei liegend musste sich Heimbach gegen einige Attacken seiner direkten Verfolger wehren, fuhr kurzzeitig auf Position eins vor, konnte diese aber nicht bis ins Ziel retten.

So wurde Jan Hendrik Heimbach in der Tageswertung Zweiter, was auch in der Gesamtwertung Platz zwei und somit die Vize-Meisterschaft mit nur einem Punkt Rückstand auf den Gesamtsieger bedeutete. So fuhr Jan Hendrik Heimbach am Sonntagabend mit einem lachenden und einem weinenden Auge nach Hause.

„Wäre ich in Kerpen beim ersten Rennen nicht von einem Kontrahenten kurz vor dem Ziel auf Position drei liegend von der Strecke geschoben worden und der technische Defekt in Wittgenborn ausgeblieben, hätte es am Ende auch der Meistertitel sein können“, so Heimbach und fügt hinzu, „Besondes bedanken möchte ich mich bei John Lee Schambony für die mentale und technische Betreuung, bei Frank Amend für gute Tipps und perfekte Motoren und bei CV Racing, denn mehr Teamgeist geht nicht.“
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