Dienstag, 15. Oktober 2019
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Seat Leon Eurocup
28.05.2014

Starker Aufritt von Target Competition

Für das Team Target Competition hat es am vergangenen Wochenende vom 24. bis 25. Mai 2014 beim dritten und vierten Saison-Lauf des Seat Leon Eurocup im Rahmen der FIA WTCC auf dem österreichischen Salzburgring insgesamt sechs Top-Ten-Ergebnisse gegeben. Schon beim Qualifying am Freitagnachmittag wussten die Target Competition-Fahrer zu überzeugen.

Mit Platz zwei von Stefano Comini, Platz fünf von Jordi Oriola und Position neuen von Lorenzo Veglia waren drei der vier Target-Fahrer unter den Top-Zehn. Jürgen Schmarl musste sich im Qualifying mit dem 17. Platz begnügen. „Leider fand ich im Qualifying keinen, auf dieser Strecke sehr wichtigen, Windschatten“, so ein enttäuschter Target-Pilot.

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Über 30.000 Zuschauer verfolgten die Rennen am Samstag und Sonntag des Seat Leon Eurocups, der im Rahmen der FIA WTCC ausgetragen wurde. Im ersten Rennen des Wochenendes, das am Samstagnachmittag ausgetragen wurde, glänzten die vier Target Competition-Fahrer mit sehr guten Leistungen. Bereits am Start setzte sich Stefano Comini kurzzeitig an die Führung, doch diese musste er in Kurve eins bereits wieder an die Meisterschaftsführenden, Stian Paulsen und Fran Rueda, abgeben. Einen super Start erwischten auch Jordi Oriola, Lorenzo Veglia und Jürgen Schmarl, die sich um einige Positionen verbessern konnten. Nach zwölf Runden sicherte sich Lorenzo Veglia einen hervorragenden dritten Platz. Der erst 17-jährige Rookie konnte sich von der neunten Startposition bis auf dem Bronzerang nach vorne kämpfen: „Ich bin überglücklich. Was für ein Rennen. Es war sehr schwer zu überholen und ich profitierte von einigen Rangeleien“, so der Target-Pilot Lorenzo Veglia.

Jordi Oriola beendete sein Rennen auf dem sehr guten sechsten Gesamtrang und Stefano Comini kam auf Rang sieben über die Ziellinie. Eine ausgezeichnete Leistung zeigte der Tiroler Jürgen Schmarl: Von der aussichtslosen 17. Startposition konnte sich Schmarl bis auf die zehnte Position nach vorne kämpfen. „Alle vier Fahrzeuge in die Top-Ten zu fahren, ist ein tolle Teamleistung. Besonders freuen wir uns für Lorenzo und Jürgen, die eine tolle Aufholjagd zeigten! Oriola und Comini hatten den Speed, aber sie hatten Pech bei ihren Überholmanövern, sonst wären da auch Podiumsplatzierungen drin gewesen“, so Teamchef Andreas Gummerer.

Im zweiten Rennen am Sonntag ging es dann richtig zur Sache. Stefano Comini gelang ein ausgezeichneter Start. Von Platz sieben aus, durch das Reversed-Grid-Verfahren im Qualifying, setzte sich der Schweizer bis auf die dritte Position nach vorne. Der Rookie Jordi Oriola reite sich hinter Comini auf der vierten Position ein. Leidtragender der zweiten turbulenten Runde war der Vortagsdritte Lorenzo Veglia, der von Julien Briché unglücklich aufs Hinterrad getroffen wurde und in die Leitplanke einschlug. Nach einigen Positionswechseln und Lackaustäuschen in den folgenden Runden setzte sich Stefano Comini auf die vierte Position vor Teamgefährte Jordi Oriola. Derweilen hat sich Jürgen Schmarl von dem 17. Platz bis auf die elfte Position nach vorne gekämpft.

Comini, der seine Chance auf den dritten Platz witterte, versuchte noch in der letzten Kurve mit einem spektakulären Überholmanöver den Spanier Marcos de Diego einzuholen, nur ging dem Schweizer Target-Pilot der Platz aus und so musste der Target-Seat mit der Startnummer 25 über die Wiese räubern. Mit einem „Salto“ ins Ziel wurde der Target-Pilot hinter seinem Teamkollegen Jordi Oriola Fünfter. Jürgen Schmarl verpasste ein Top-Zehn-Ergebnis nur knapp und beendete das Rennen auf dem guten elften Platz.