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Formel Renault 1.6
30.05.2014

Lechner Racing-Fahrer freuen sich auf Spa

Der Saisonauftakt des Formel Renault 1.6 Northern European Cups (NEC) vor rund einem Monat in Zandvoort wurde zum Triumphzug für die Youngsters der Lechner Racing School. Allen voran der schnelle Australier Anton De Pasquale mit seinem Doppelsieg, aber auch seine beiden 16-jährigen Teamkollegen Ferdinand Habsburg und Florian Janits.

Habsburg und Janits aus Österreich lieferten eine große Talentprobe ab und sorgten mit absoluten Spitzenresultaten dafür, dass die Mannschaft der Lechner Racing School als Gesamtführende in der Teamwertung ins zweite Rennwochenende geht.

Mit der legendären Ardennen-Strecke von Spa-Francorchamps steht am kommenden Wochenende nicht nur die schönste, sondern auch eine der schwersten Rennstrecken der Welt auf dem Programm – und zwar erstmals im Rahmen der Formel Renault World Series. Blanchimont, die La Source-Haarnadel und natürlich die berühmte-berüchtigte Kurve von Eau Rouge: Nicht nur für gestandene Formel 1-Piloten ist die mit 7,004 Kilometer längste aktuelle Grand Prix-Strecke jedes Jahr aufs Neue eine enorme Herausforderung. Für die Youngsters der Lechner Racing School könnte es also kein besseres „Klassenzimmer“ geben als den Hochgeschwindigkeits-Kurs in den belgischen Ardennen. Erstmals in dieser Saison teilen sich die Piloten des Formel Renault Northern European Cups (NEC) Rennstrecke und Fahrerlager mit der World Series by Renault – jener Meisterschaft, aus der zuletzt auch McLaren-Pilot Kevin Magnussen direkt in ein Formel 1-Cockpit aufgestiegen ist.

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Mit dem Selbstvertrauen eines perfekten Saisonauftakts mit zwei Pole-Positions und zwei Siegen kommt der 18-jährige Anton De Pasquale nach Belgien: Als Tabellenführer plant der schnelle Mann aus Melbourne schon den nächsten Coup. Doch auch die beiden anderen Lechner-Piloten haben sich für Spa einiges vorgenommen: „Ferdinand Habsburg hat es in Zandvoort bei seinem allerersten Rennwochenende mit Platz zwei auf Anhieb aufs Podest geschafft, das war eine sensationelle Leistung“, so Team-Manager Robert Lechner. „Auf keinen Fall unterschätzen darf man Florian Janits, der in Zandvoort schon im freien Training mit der Bestzeit aufzeigte und im Rennen mit Rang vier nur knapp das Podium verpasst hat.“

„Besonders freuen wir uns, mit dem Belgier Max Defourney ab Spa den mit Abstand jüngsten Piloten bei uns im Team begrüßen zu dürfen. Mit seinen erst 15 Jahren passt er perfekt in die Strategie der Lechner Racing School, junge Talente an die Spitze heranzuführen“, so Robert Lechner weiter.

Nach den freien Trainings am Freitag wird es am Samstag, den 31. Mai, ab 9:00 Uhr mit dem Qualifying erstmals ernst. Der Start zum ersten Rennen erfolgt dann ab 12:50 Uhr. Am Sonntag, den 1. Juni, steht dann ab 10:35 Uhr das zweite Rennen auf dem Programm.
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