Montag, 16. September 2019
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ADAC Procar
22.10.2014

Der doppelte Wolf in der Division 1T

Nach dem Premierenjahr für Wolf Racing und dem Titel in der Division 1T, expandiert das schwäbische Traditionsunternehmen. Die Winterpause wird in Neuenstein genutzt, um einen zweiten Ford Fiesta ST für die Turbo-Klasse aufzubauen. Im kommenden Jahr soll dann ein ambitionierter Nachwuchspilot als Teamkollege von Heiko Hammel für Wolf Racing kämpfen.

Es war ein Einstand ganz so wie es sich Teamchef Walter Wolf im Idealfall vorgestellt hatte: Der brandneue Fiesta ST war in der Division 1T der ADAC Procar ganz vorne mit dabei und auf dem Sachsenring gelang es Heiko Hammel, den Gesamtsieg für das Team einzufahren. „Mit dem Titel im ersten Jahr knüpfen wir an frühere Erfolge an und wollen uns jetzt schrittweise noch weiter entwickeln“, so Walter Wolf.

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„Ein neues Projekt ist immer eine extrem spannende Angelegenheit. Wir müssen uns zwar nichts mehr beweisen, aber erfolgreich wollen wir trotzdem sein. In dieser Saison hatten wir dazu noch viel Spaß in unserer neuen Serie und ich weiß, dass wir mit dem Turbokonzept mit kalkulierbaren Kosten den richtigen Weg für die Zukunft eingeschlagen haben.“ So ist es nicht verwunderlich, dass nach dem Titelgewinn und Heiko Hammel als erfahrenem Piloten nun auch dem Nachwuchs im Team von Wolf Racing eine Chance gegeben werden soll. Mit dem technischen und motorsportlichem Know-how des Teams und Heiko Hammel als Teamkollege sind die idealen Voraussetzungen für einen ambitionierten und jungen Fahrer geboten, um sich im Tourenwagen-Feld der ADAC Procar das rennsportliche Rüstzeug zu erfahren, für eine spätere internationale Karriere.

„Das Niveau in der ADAC Procar ist hoch, aber nur so können junge Fahrer viel lernen. Gerade als Pilot muss man sich immer an den besten orientieren, um nach vorne zu kommen“, weiß Wolf, der sich seinen neuen Fahrer höchstpersönlich aussucht. „Ich freue mich, wenn sich viele junge Piloten mit Talent bei uns melden. Wir fangen bereits jetzt mit der Auswahl an, schließlich müssen die potenziellen Fahrer auch noch auf der Strecke beweisen, dass sie Talent haben.“