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VLN
29.10.2013

Das Beste kam zum Schluss – Sieg für RTR

Einen besseren Saisonabschluss hätte es für Receunion Teichmann Racing powered by SIMFYmusic kaum geben können. Markus Palttala und Stefan Landmann konnten einen starken Sieg bei den Porsche Carrera Cup-Fahrzeugen einfahren, währendAntti Buri und Jukka Nieminen ihren Renault Clio auf einem Podestrang in der Klasse ins Ziel bringen konnten.

Die Stimmung in der Box von RTR war beim letzten VLN-Saisonrennen 2013 von Anbeginn gut. Bereits im Training zeigte sich erneut, dass man ‚ganz vorne mit dabei‘ ist. Im Zeittraining qualifizierte sich das Porsche-Duo Markus Palttala und Stefan Landmann für Startplatz 13. Die finnische Renault Clio-Besatzung Antti Buri und Jukka Nieminen konnten im Rahmen Ihrer Markenwertung sogar die schnellste Zeit in den nass-kalten Eifelasphalt fahren.

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Markus Palttala erwischte einen guten Start, übernahm bereits vor dem Abbiegen auf die Nordschleife die Klassenführung und überholte zudem mehrere GT3-Fahrzeuge. Schon in der ersten Rennstunde war der Porsche des finnischen GT-Experten in der Gesamt-Top-Ten zu finden. Nach Palttalas Doppelstint übernahm der Österreicher Stefan Landmann das Steuer und fand sich mitten im Kampf der Klasse Cup 2 wieder. Aufgrund einer anderen Boxenstoppstrategie war der von Palttala herausgefahrene Vorsprung kurzfristig egalisiert. Landmann hing als Drittplatzierter direkt im Windschatten seiner Cup-Gegner – doch nicht lange. Schon im Streckenabschnitt ‚Döttinger Höhe‘ konnte sich der Österreicher auf Rang zwei vorkämpfen und eine halbe Runde später ging er erneut in Führung. Die betrug beim Fallen der schwarz-weiß-karierten Flagge ganze eineinhalb Minuten. Mit diesem Klassen- und Wertungsgruppensieg sowie gleichzeitig sechsten Platz im Gesamtklassement konnte RTR damit beim Saisonfinale das beste Porsche-Ergebnis der Saison verzeichnen.

Doch auch die finnische Clio-Mannschaft von RTR hatte allen Grund zur Freude. Bereits im verregneten Training zeigte das Duo Antti Buri und Jukka Nieminen mit Clio-Startplatz eins, dass mit ihnen zu rechnen ist. Nach einem guten Start fiel es beiden Piloten jedoch auf abtrocknender Strecke schwer, die von hinten drängenden leistungsstärkeren Konkurrenten hinter sich zu halten. Zwar fiel der RTR-Renault im weiteren Rennverlauf auf Rang drei zurück, doch die Podiumsplatzierung für die Nieminen und Buri war ein guter Grund zu feiern. Marcel Schaaf und Herbert von Danwitz auf dem zweiten gestarteten RTR-Clio hatten beim letzten VLN-Rennen des Jahres weniger Glück als die Teamkollegen: Erst ärgerte sie der Motor ihres Renaults, dann sorgten Trümmerteile auf der Strecke für einen geplatzten Reifen. Trotzdem brachten sie ihren Rennwagen über die Distanz ins Ziel und konnten mit Rang sieben noch mehrere Gegner in der Klasse hinter sich lassen.

Für Raceunion Teichmann Racing endete eine Saison mit vielen Höhen und Tiefen sehr versöhnlich. Karl-Heinz Teichmann: „Wir haben dieses Jahr beide Seiten des Motorsports kennengelernt. Neben Erfolgen wie den Klassensieg und Gesamtrang 14 beim 24h-Rennen gab es auch einige Täler, die wir zu durchschreiten hatten. Daher freut es mich besonders, dass wir diese Saison so positiv beenden konnten. Ich möchte hier noch einmal unseren Partnern, Sponsoren, Helfern und Mitarbeitern für ihr Engagement bei RTR danken. Auch wenn wir jetzt erst einmal durchatmen werden, die Planungen für das nächste Jahr sind schon intensiv im Gange.“
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