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VLN
20.10.2013

Am Ende gibt es viele Sieger

Die VLN ist, aufgrund ihrer Teilnehmerstruktur sowohl was die eingesetzten Rennfahrzeuge als auch die Fahrerinnen und Fahrer anbelangt, eine sehr vielschichtige Rennserie. Bei den einzelnen Rennen stehen ohne Zweifel die Tagessieger im Fokus. In der Meisterschaft hingegen haben am Ende nicht selten Teams die Nase vorne, die im breiten Mittelfeld der Breitensportserie angesiedelt sind.

So auch in diesem Jahr. Ein Rennen vor Schluss führen Dirk und Tim Groneck (beide Melle) mit Renault Clio aus der gleichnamigen Cup-Klasse die Wertung an. Neben der Gesamtwertung verfügt die Langstreckenmeisterschaft über eine Reihe von weiteren Wertungen, die mindestens genauso hart umkämpft sind. 2013 wurde die VLN Speed Trophäe neu ins Leben gerufen, in der die Top-Fahrzeuge in Abhängigkeit von ihren Positionen im Gesamtklassement punkten.

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Hier haben Sabine Schmitz, Klaus Abbelen (beide Barweiler) und Patrick Huisman (Niederlande) mit ihrem Porsche 911 GT3 R die Nase vorne. Mit einem Sieg und zwei zweiten Plätzen sammelte das Trio viele Punkte und liegt vor dem Finale mit 24 Zählern vor dem PIXUM Team Schubert, das mit der Startnummer 20 erfolgreich ein BMW Z4 GT3 einsetzte. Das Frikadelli-Team hat also beste Aussichten, am Ende des Jahres als bestes Top-Team gekürt zu werden. Eine weitere Sonderwertung, die stets hart umkämpft ist und in den vergangenen Jahren mit Dominik Brinkmann (Dortmund) oder dem Black-Falcon-Trio Carsten Knechtges (Mayen), Manuel Metzger (Schweiz) und Tim Scheerbarth (Dormagen) hoffnungsvolle Talente hervorbrachte, ist die VLN Junior Trophäe. Hier hat ein Rennen vor dem Saisonende Alexander Mies (Heiligenhaus) die Nase vorne, der für Bonk-Motorsport mit einem seriennahen BMW in der Meisterschaft startet. In Schlagdistanz liegen Jannik Olivo (Berlin) und Maximilian Hackländer (Rüthen), die beide in der Opel Astra OPC Cup-Klasse starten.

Die vierte VLN-eigene Wertung berücksichtigt die VLN-Produktionswagen. Die Führung halten Rolf Derscheid (Much) und Michael Flehmer (Overath) mit ihrem BMW 325i vor den Ford-Focus-Piloten Karsten Quadder (Solingen) und Stefan Kniesburges (Pulheim). Das Finale der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring startet am 26. Oktober um 12 Uhr. Der 38. DMV Münsterlandpokal – auch bekannt als Schinkenrennen – führt über die gewohnte Distanz von vier Stunden.
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