Dienstag, 25. Juni 2019
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ADAC Chevrolet Cup
11.11.2013

Platz 2 und 3 für Pfister Racing in der Lausitz

Auf dem Lausitzring wurde am 9. November 2013 die zehnte Rennveranstaltung des ADAC Chevrolet Cup-Markenpokals ausgetragen. Die 3,4 Kilometer lange Rennstrecke liegt in Brandenburg ca. 55 Kilometer nördlich von Dresden. Der moderne Kurs wurde erst im Jahr 2000 eröffnet und stellt mit einer Mischung aus flüssigen Kurven und langen Highspeed-Geraden die Fahrer auf die Probe.

In einem spannenden Langstreckenrennen gingen wieder mehr als zehn ADAC Logan- und ADAC Chevrolet Cup-Rennwagen an den Start. Trotz einer zweistündigen Renndauer mit Pflicht-Boxenstopps wurden die Rennfahrzeuge im knappen Finish am Ende im Sekundentakt abgewinkt. Sowohl die Teams, als auch die Fahrer hatten viel Spaß und lieferten ein faires Rennen ab.

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Das Pfister-Racing-Team brachte wieder zwei Chevrolet Cruze Cup-Rennwagen zum Einsatz. Am Steuer des blau-weißen Cruze mit der Startnummer elf im Team „Pfister-Racing by Main Postlogistik“ gingen die beiden Schweizer Antonio Citera und Patrick Cicchiello an den Start. Der rot-weiße Cruze mit der Startnummer zehn wurde vom Österreicher Christian Neiß gefahren, sein Teamkollege war Ralf Lammering aus Parsberg (MSC Hemau) unter nordbayerischer ADAC-Bewerbung sowie der Youngster Patrick Wolf aus der Schweiz im Team „Pfister-Racing by Red line oil“.

Außer den beiden Rennfahrern Antonio Citera und Christian Neiß, die bereits im Jahr 2012 am Eurospeedway Lausitz starteten, betraten die anderen Fahrer des Pfister-Racing-Teams absolutes Neuland. Erleichtert wurde ihnen diese „Lernphase“ nicht, denn zu Beginn des freien Trainings herrschten noch teilweise nasse und rutschige Bedingungen auf der Rennstrecke. Das Rennen war geprägt von einigen Zweikämpfen mit Rad-an-Rad-Duellen – das Pfister-Racing-Team holte mit den Plätzen zwei und drei ein gutes Teamergebnis! Umso höher sind die Leistungen von Patrick Wolf  und Patrick Cicchiello zu bewerten, die ihren roten und blauen „Chevy“ im Zeittraining, trotz des Erfahrungsrückstandes der ihnen unbekannten Rennstrecke, auf die Startplätze vier und fünf stellen konnten.

Nach dem Erlöschen der Startampeln war es nun wiederum an den beiden oben genannten Fahrern, ihr Team „Pfister-Racing by Red line oil“ sowie „Pfister-Racing by Main Postlogistik“ so weit wie möglich nach vorne zu fahren. Der Youngster Wolf konnte schon auf den ersten Metern der Start-Ziel-Geraden einige Gegner sehr gut ausbeschleunigen und setzte sich an die dritte Position. Auch Cicchiello gelang die erste Rennrunde gut und so kamen die beiden Cruze des fränkischen Pfister-Racing-Teams auf den Plätzen zwei und drei das erste Mal über die Ziellinie.

Nach den ersten Pflicht-Boxenstopps übernahm Ralf Lammering das Steuer des rot-weißen Chevrolet Cruze und Antonio Citera sprang ins Cockpit des blau-weißen „Chevy“. Citera konnte sofort nach dem Pitstop wieder die zweite Position übernehmen und überzeugte mit guten und konstanten Rundenzeiten, die er in einem langen Stint fast 60 Minuten lang fehlerfrei abspulte. Auch Ralf Lammering konnte von der guten Ausgangsposition profitieren und verschaffte sich entscheidenden Vorsprung auf den Viertplatzierten.

Im letzten Renndrittel übergab Lammering dann an den Österreicher Christian Neiß, der mit einer lupenreinen und konstant schnellen Vorstellung den dritten Platz mit komfortablem Vorsprung nach Hause fuhr. Patrick Cicchiello konnte in den letzten Runden sogar den Rückstand auf den Führenden verkürzen, brachte aber einen sicheren zweiten Platz über die Ziellinie.