Mittwoch, 28. Oktober 2020
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Formula LO
01.08.2012

Formula LO in Most – Punktejagd in Böhmen

Am kommenden Wochenende (4.-5. August 2012) steht für die Formula LO der dritte Meisterschaftslauf im Haus. Dieses Mal geht es nach Tschechien ins Autodrom Most, unweit der deutsch-tschechischen Grenzregion. In Böhmen wird man mit der tschechischen Nachwuchsmeisterschaft für Formelrennwagen (D3) in einem Feld an den Start gehen.

“Wir haben in Most ein Superfeld zusammen und werden über 20 Fahrzeuge am Start sehen“, sagt Lukas Hotz von der Formula LO. Nach den bisherigen Veranstaltungen auf dem Red Bull Ring und auf dem Lausitzring hat Levin Amweg aus dem Team GU Racing die Favoritenrolle übernommen. Er führt die Tabelle mit 130 Zählern vor seinen Teamkollegen Freddy Killensberger (89 Pkt.) und Cedric Freiburghaus (60 Pkt.) an.

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Marvin Tenhaft (Daltec Racing) hat derzeit mit Platz vier und 53 Zählern einen Podestrang in der Endabrechnung weiter im Visier. Ebenso gehört Kris Richard (Daltec Racing) zu den Piloten die jederzeit um die vorderen Plätze mit fahren können. Kris Richard gelang in der Lausitz im ersten Rennen immerhin Rang zwei.

Für die Gaststarter im Feld, die überwiegend mit Fahrzeugen aus dem ADAC Formel Masters unterwegs sind, hat Serien-Organisator Lukas Hotz zusammen mit Franz Wöss vom Austria Formel 3 Cup die Wertung zum Austria Formel 1600 Cup ins Leben gerufen. In dieser Kategorie führt Felix Wieland (HS-Engineering) mit 47 Zählern vor Nicolas Pohler (KUG-Gewinnus-Motorsport) mit 40 Punkten die Tabelle an. Dritter ist Fabian Hamprecht (HS-Engineering). Er holte bei seinem ersten Rennen in der Lausitz auf Anhieb 27 Punkte.

Nachdem letzte Woche bekannt wurde, dass Seriensponsor Lista Office LO am Ende der Saison sein Engagement für die Serie beendet, herrscht bei Lukas Hotz und Franz Wöss keine Katerstimmung. “Wir sind Fredy Lienhard für sein jahrelanges Engagement zu großen Dank verpflichtet. Es ist bestimmt auch in seinem Interesse, dass wir 2013 weiter machen und dazu schon jetzt die Weichen stellen. Wir können uns vorstellen, ein Junior Formel Masters mit Fahrzeugen der Formel BMW und Formel ADAC zu etablieren. Weitere Formelfahrzeuge aus den Nachwuchskategorien sind herzlich willkommen. Interesse seitens der Teams wurde bereits signalisiert“, meint Lukas Hotz mit dem Blick in die Zukunft.

In Most möchte man über das Fortbestehen der Serie die Teams informieren und Kontakte in Richtung Kooperationen schließen. Die Fortführung der Zusammenarbeit mit dem Austria Formel 3 Cup ist schon heute beschlossene Sache.