Sonntag, 5. Dezember 2021
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21.06.2011

tolimit motorsport beim Porsche Carrera World Cup

Es ist das größte Porsche Rennen der jüngeren Motorsport-Geschichte, wenn am 25. Juni mehr als 100 Porsche 911 GT3 Cup Fahrzeuge mit Fahrern aus über 25 Nationen den Porsche Carrera World Cup auf der legendären Nürburgring Nordschleife austragen. Als Wertungslauf sowohl für den Porsche Mobil 1 Supercup als auch für den Porsche Carrera Cup hat tolimit motorsport an diesem geschichtsträchtigen Wochenende im Rahmen des 24-Stunden-Rennens am Nürburgring eine Doppelaufgabe.

Sowohl Jeroen Bleekemolen als auch Sean Edwards und Khaled Al Qubaisi starten dabei laut Reglement unter der Flagge des „Team Abu Dhabi by tolimit“. Das Team repräsentiert an diesem Wochenende die Partner aus beiden Markenpokalen Abu Dhabi Tourism Authoriy, Deutsche Post, aabar, Windreich und SR Technics.

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Für die Porsche Markenpokale ist es das Debüt auf der Nordschleife. Auf Grund der sportlichen Herausforderung, die die „grüne Hölle“ für die Piloten darstellt, ist die Voraussetzung zur Teilnahme ausreichend Erfahrung auf dem 25,378 km langen Kurs. Während Jeroen Bleekemolen und Sean Edwards bereits in unterschiedlichen Langstreckenwettbewerben Nordschleifen-Erfahrung sammeln konnten, war für Khaled Al Qubaisi ein Fahrsicherheitslehrgang sowie die Teilnahme an einem Rennen des Langstreckenpokals Nürburgring (VLN) die Premiere.

Sean Edwards: „Ich bin vor kurzem noch ein VLN Rennen auf der Nordschleife gefahren und war sehr zufrieden mit meinen Zeiten in einem 2008er Auto. Ich fühle mich jetzt viel wohler auf der Strecke und freue mich sehr auf den World Cup. Für das Rennen wäre es wichtig unter den ersten fünf zu landen und ich bin zuversichtlich, dass wir für beide Meisterschaftstabellen gute Punkte erzielen können.“

Jeroen Bleekemolen: „Ich kenne die Nordschleife. Ich war dort 2003 für das Opel Werksteam bei den 24-Stunden in einem DTM-Auto am Start. Außerdem habe ich dort ein paar Langstreckenpokal-Rennen der VLN bestritten. In diesem Jahr bin ich beim ersten VLN Rennen Dritter geworden. Ich mag die Strecke sehr. Aber es wird keine einfache Aufgabe werden gegen die absoluten Nordschleife-Spezialisten, die beim Porsche Carrera World Cup am Start sind. Dennoch freue ich mich sehr auf das Rennen auf dieser fantastischen Strecke, die für jeden Fahrer eine Herausforderung ist.“

Khaled Al Qubaisi: „Ich bin kürzlich sowohl in einem Serien-911 als auch beim VLN-Rennen in einem 2008er Cup-Fahrzeug auf der Nordschleife gefahren. Das hat mir gute Erfahrung auf der Strecke gebracht, die mir für den World Cup helfen. Leider haben wir einiges an Streckenzeit verloren, weil das Getriebe in der ersten Runde des Qualifyings versagte. Aber meine Zeiten wurden von Mal zu Mal besser und mein zweiter Stint war sehr gut. Mein selbst gesetztes Ziel hinsichtlich der Rundenzeit habe ich ebenfalls erreicht. Das Rennen in der VLN hätte ich allerdings beinahe nicht antreten können, weil der deutsche Zoll sich bei der Einreise um meine Sicherheit sorgte und ich anlässlich einer Routine-Kontrolle nachweisen musste, dass ich auch einen Versicherungsschutz bei den Rennen habe. Bei tolimit bin ich da aber gut aufgehoben und so konnte ich beim Rennen starten.“

tolimit motorsport Leiter Michael Seifert: „Mit dem Porsche Carrera World Cup liegt eine große Herausforderung vor uns. In den letzten Wochen standen wir im intensiven Austausch mit der Porsche Markenpokal-Organisation, um uns optimal auf diesen einzigartigen Event vorzubereiten. Ein Rennen über sechs Runden mit über 100 Fahrzeugen in der grünen Hölle stellt natürlich besondere Anforderungen an die Teamleitung und die Strategie. Vor allem auch der fliegende Start wird für einige Piloten neu sein.“

tolimit Geschäftsführer Hans-Bernd Kamps: „Der Porsche Carrera World Cup ist die Gelegenheit, unsere Partner aus beiden Markenpokalen zusammen zu bringen und vor einem Publikum von über 200.000 Zuschauern zu präsentieren. Ich bin mir sicher, dass das Rennen nicht nur ein sportliches Highlight wird, sondern auch die ideale Plattform ist, mit Menschen ins Gespräch und somit ins Geschäft zu kommen.“