Montag, 16. September 2019
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FIA GT1 WM
22.03.2011

Stefan Mücke optimistisch vor erstem Renneinsatz 2011

„Jetzt geht es endlich los.“ Sportwagenpilot Stefan Mücke aus Berlin war kurz vor der Abreise zum ersten Renneinsatz 2011 die große Ungeduld anzumerken. Er kann es kaum erwarten, in wenigen Tagen wieder hinter dem Lenkrad eines Rennautos zu sitzen. Am kommenden Freitag und Samstag (25./26. März) steht der Auftakt zur zweiten Saison der FIA GT1 World Championship in den Vereinigten Arabischen Emiraten auf der Strecke Yas Marina in Abu Dhabi auf dem Programm.

Dort wird sich der 29-Jährige das Cockpit des DBR9 mit seinem britischen Aston-Martin-Werksfahrerkollegen Darren Turner im Team Young Driver AMR (Paderborn) teilen. Die jeweils zwei einstündigen Rennen (Qualifying Race und Championship Race) mit Fahrerwechsel zur Halbzeit werden diesmal beide bereits am Samstag ausgetragen, üblich ist je ein Rennen am Samstag und am Sonntag.

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„Ich freue mich riesig auf meinen ersten diesjährigen Renneinsatz. Das waren wirklich lange dreieinhalb Monate nach dem letzten Rennen des Vorjahres“, sagt der Berliner. „Die Strecke Yas Marina liegt unserem Auto zwar wegen der großen Hitze und der vielen engen Kurven nicht besonders, doch ich hoffe, dass wir auf das Podest fahren können“, sagt Stefan Mücke. „Das Feld ist nur so gespickt mit Spitzenfahrern, da wird die Konkurrenz wohl noch härter als im Vorjahr. Doch Darren und ich sind auch ein schnelles Duo, unser Team bringt ein Jahr Erfahrung mit und hat das Auto bestens vorbereitet.“

Neben der GT1 World Championship wird Stefan Mücke, der 2009 Champion in der Le Mans Series (LMS) wurde, in der diesjährigen Saison auch wieder im Cockpit eines LMP1-Sportwagen-Prototypen sitzen. Im neuen AMR-One wird der Berliner – ebenfalls mit Darren Turner – den Intercontinental Le Mans Cup (ILMC) bestreiten, zu dem auch das berühmte 24-Stunden-Rennen von Le Mans Mitte Juni gehört. Neben seinen Renneinsätzen will Stefan Mücke  zudem wieder seine Beraterfunktion im Team Mücke Motorsport wahrnehmen sowie seinen Vater Peter Mücke bei dessen Einsätzen im Ford Capri unterstützen.