Dienstag, 7. Juli 2020
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FIA GT1 WM
14.07.2011

AIMM will Führung in der GT1 World behaupten

Mit viel Selbstbewusstsein nach dem doppelten Doppelsieg vor knapp zwei Wochen im spanischen Navarra im Gepäck geht das Team ALL-INKL.COM Muennich Motorsport aus Friedersdorf in die siebte Saisonstation der FIA GT1 World Championship mit den Rennen 13 und 14 am Wochenende (15. bis 17. Juli) auf  dem Paul-Ricard-Kurs im französischen Le Castellet. Es ist das  Europa-Finale, denn anschließend stehen im September, Oktober und November die Rennen in China, Brasilien und Argentinien auf dem  Programm.

Klar, dass sich der Rennstall aus Sachsen um Teamchef  und Besitzer René Münnich vom Kontinent für dieses Jahr mit  einer guten Vorstellung verabschieden will. Die beiden Lamborghini  Murciélago LP670 RS-V wurden direkt nach den Läufen und einem  Testtag in Navarra vorbereitet und sind wohlbehalten vor Ort in Frankreich  eingetroffen. Die Vorbereitung verlief problemlos. Wir sind bestens  gerüstet“, sagt Teammanager Marc Basseng (Neusalza-Spremberg),  der gemeinsam mit Markus Winkelhock (Berglen-Steinach) das Auto mit der  Startnummer 38 pilotiert und die WM-Fahrerwertung mit 15 Punkten Vorsprung  auf die Zweitplatzierten anführt. Das Duo hat in dieser Saison bereits  drei Siege, einen zweiten und einen dritten Rang eingefahren.

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Auch Nicky Pastorelli (Italien/Niederlande) und  Dominik Schwager (München) im Schwester-Auto #37 haben als Vierte in  der Fahrerwertung mit 28 Zähler Rückstand auf Basseng/Winkelhock  noch Titelchancen. Sie hatten in Spanien ihren ersten Sieg geholt und waren  zudem wie schon zuvor auf dem Sachsenring Zweite. In der WM-Teamwertung hat  ALL-INKL.COM Muennich Motorsport als Tabellenführer 20 Zähler  Vorsprung auf die ersten Verfolger. Unser Ziel ist es, in Frankreich  unsere Spitzenpositionen zu verteidigen“, sagt Marc Basseng.  Dazu wollen wir in Paul Ricard ein solides Ergebnis einfahren und mit  beiden Autos punkten.“ In Le Castellet, wo im Vorjahr große  Hitze herrschte, haben die Muennich-Renner allerdings viel Erfolgsballast  mitzuführen: 35 Kilogramm die #37 und 30 Kilogramm die #38. Auch  wenn die Zusatzgewichte recht hoch sind, sollten sie kein Hinderungsgrund  für gute Resultate sein“, gibt sich Basseng  kämpferisch.