Samstag, 4. Juli 2020
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ADAC GT Masters
20.04.2011

Christopher Mies: Auftakt mit Rückenwind

Die Ostereiersuche fällt für Christopher Mies aus: An diesem Wochenende (23. bis 25. April) beginnt für den 21 Jahre alten Rennfahrer aus Heiligenhaus die deutsche Motorsport-Saison. Beim Auftakt des ADAC GT Masters in Oschersleben erwarten ihn ein starkes Starterfeld und prominente Gegner. 

 "Natürlich ist es das große Ziel eines jeden jungen Rennfahrers, ihn zu schlagen", gesteht Christopher Mies. Die Rede ist von Heinz-Harald Frentzen, der als früherer Formel-1- und DTM-Pilot einer der Prominentesten im Fahrerfeld ist. Rund 40 Autos werden beim Auftakt in der Magdeburger Börde an den Start gehen und damit für einen neuen Rekord sorgen. Christopher Mies startet wie 2010 zusammen mit Luca Ludwig in einem Audi R8 LMS.
 
"Eine unserer großen Stärken ist, dass wir ein absolut eingespieltes Team sind", sagt Christopher Mies. Neben seinem Partner im Cockpit des gut 500 PS starken Sportwagen kann er sich erneut auf die Unterstützung des zweifachen Meisterteams ABT Sportsline verlassen. Und auch Oschersleben liegt dem Youngster: Im Finale des Vorjahres gelang ein Sieg auf dem 3,696 Kilometer langen Kurs, der 30 Kilometer südwestlich von Magdeburg liegt.
 
Mit einem Sieg beim 12-Stunden-Rennen in Bathurst (Australien) ist Christopher Mies mit reichlich Rückenwind in die Saison gestartet. "Auch die Testfahrten waren sehr positiv. Wir kommen also absolut aussortiert zum ersten Rennen. Wie stark wir dann im Vergleich zur Konkurrenz sind, müssen Qualifying und Rennen zeigen." Start der beiden einstündigen Läufe, die erneut live von kabel eins übertragen werden, ist am Ostersonntag und Ostermontag jeweils um 12 Uhr.
 
Der Audi R8 LMS, den sich Mies und Ludwig teilen, trägt in dieser Saison die Startnummer drei. Er behält die Farben aus dem Vorjahr, in denen sich Mies an einem spannenden Finalwochenende die Vize-Meisterschaft der Sportwagenserie gesichert hat. Geht es nach dem 21 Jahre alten Piloten, so steht bald wieder die Zahl eins auf Haube und Türen. "Ich trete nicht an, um Zweiter zu werden", stellt Mies schon vor seinem ersten 2011er-Rennen in Deutschland klar.