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VLN
06.08.2026

Sorg Rennsport untermauert in turbulentem 6-Stunden-Rennen zweifache Titelambitionen

Beim 6-Stunden-Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie NLS bot die Eifelstrecke erneut hervorragende Bedingungen für ein wahres Motorsportfest. Sorg Rennsport trug mit zehn Fahrzeugen zum mitreißenden Racing bei und besitzt nach dem starken Auftritt beim Saison-Highlight des NLS-Kalenders jetzt in zwei Klassen realistische Titelchancen – unter anderem in der prestigeträchtigen CUP2-Klasse der Porsche Endurance Trophy Nürburgring (PETN).

Die starke Besetzung und das strahlende Sommerwetter hatten eine fünfstellige Zahl an Besuchern an die Nordschleife gelockt. Sie erlebten ein turbulentes 6-Stunden-Rennen voller Action. Zahlreiche unvorhergesehene Zwischenfälle wirbelten die Positionen in den Wertungsklassen durcheinander.

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„Es lagen immer wieder Trümmerteile auf der Fahrbahn, die zu Reifenschäden führten. Leider waren davon auch unsere Topautos in den Klassen CUP2 und CUP3 betroffen“, berichtet Daniel Sorg, gemeinsam mit seinem Bruder Benjamin Teamchef des Wuppertaler Rennstalls.

Der GetOnTrack Porsche 911 GT3 Cup (992) mit der Startnummer 901 und der Cockpit-Besatzung Patrik Grütter (CH)/Fabio Grosse (D) erreichte trotz dieses Pechs noch Position drei in der CUP2-Klasse. Damit befindet sich der Sorg-Elfer weiterhin voll im Meisterschaftskampf der CUP2-Klasse der PETN. Das Schwesterauto mit der Nummer 915 kam mit Max Schlichenmeier, Stefan Beyer, Bernhard Wagner und Maximilian Hill (alle D) auf Platz neun ins Ziel.

Sehr unglücklich erwischte es den schnellen Schmersal Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport mit Heiko Eichenberg (D) und Calvin de Groot (NL) in der CUP3-Wertung: Ihnen raubte ein Reifenschaden den möglichen Podestplatz. Nach Rang sechs besitzt die Startnummer 959 nur noch theoretische Titelchancen in der PETN-Klasse CUP3.

Äußerst erfolgreich bestritten dagegen Darian Donkel, Aaron Wenisch und Nick Deissler (alle D) im BGS technic Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport das 6-Stunden Rennen: Sie steuerten die Nummer 949 auf Platz eins der AM-Wertung innerhalb der CUP3-Klasse.

Direkt hintereinander sahen die beiden Sorg-Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport Nummer 969 mit Tommy Graberg (S), Maximilian Eisberg und Sebastian von Gartzen (beide D) sowie die Nummer 964 mit Jörg Barth, Gastfahrer Sören Timm, Niklas Meisenzahl und „Adrian Wolf“ (alle D) die Zielflagge auf den CUP3-Positionen 16 und 17. Für die Startnummer 964 bedeutete dies zugleich die beste Platzierung unter den Permit-B-Autos in der PETN-Klasse CUP3, die mit einem Zusatzgewicht von 30 Kilogramm und einer um circa 100 PS gedrosselten Leistung fahren.

Nach vielen dominanten Auftritten mit bislang drei Siegen in vier gewerteten NLS-Läufen ging die erfolgreiche Toyota Supra in der Klasse VT2-RWD mit Piet-Jan Ooms (NL), Ionuc Catalin Timis (RO) und Francesco Bugane (I) am Steuer diesmal leer aus. „Trotz des Ausfalls wegen eines technischen Defekts im Antriebsstrang führt unsere Startnummer 524 aber weiterhin die Wertung der Produktionswagen an“, betont Daniel Sorg.

Einen Pokal in der Klasse VT2-RWD nahm die Sorg-Mannschaft dennoch mit nach Haus: Alejandro Gutierrez (USA), Kurt Strube, Rainer Gelhaus und Lars Duckek (alle D) pilotierten den Meiser RaceCarRental BMW 330i mit der Nummer 514 auf einen tollen dritten Rang.

Neben den puren Resultaten richtete sich das Augenmerk der „Sorg Brothers“ auch auf die insgesamt sieben Fahrer, die an Bord eines ihrer Rennfahrzeuge die Nordschleifen-Permit A erwerben wollten. „Im Rahmen unseres Programms ,Road to 24h Nürburgring‘ haben wir allen sieben zu dieser begehrten Fahrerlaubnis für das 24-Stunden-Rennen verholfen“, freut sich Daniel Sorg.

Mit Max Mutschlechner saß einer der Anwärter im cn2 racing BMW M2 Racing. An der Seite von Johnny Huang (USA) kam er zwar ins Ziel – wegen einer längeren Reparaturpause erreichte die Startnummer 878 jedoch nicht die für die Wertung erforderliche Mindestdistanz. Das zweite Sorg-Fahrzeug in der Klasse BMW M2 Racing, die Startnummer 899, steuerten Daniel Alger, Gina Jobes, Andreas Mayrl (alle D) und Olivier Olthof (NL) auf Rang fünf.

„Großartige äußere Bedingungen, großer Zuschauerandrang und intakte Titelchancen in mindestens zwei Klassen – wir können mit dem 6-Stunden-Rennen durchaus zufrieden sein“, resümiert Daniel Sorg. „Klar ist aber auch: In den letzten drei Saisonrennen muss alles passen. Dabei vertrauen wir voll auf unser starkes Team und freuen uns sehr auf den Endspurt.“
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