VLN
04.08.2026
Max Schlichenmeier mit Sorg Rennsport auf dem Podium bei NLS 7
Die Vorzeichen für das Sechs-Stunden-Rennen standen indes sehr gut: 132 Fahrzeuge, darunter auch 23 GT3-Boliden sowie zahlreiche Zuschauer, zeugten vom anhaltenden Boom der Nordschleife, und das Wetter war eifeluntypisch konstant trocken und warm. Beste Voraussetzungen also für ein gelungenes Rennwochenende.
Auf dem Porsche mit der Startnummer 915 hatte sich der üblichen Fahrerbesetzung mit Maximilian Hill ein Novize im Porsche 911 GT3 Cup angeschlossen. Daher war es umso wichtiger, den Trainingstag am Freitag maximal nutzen zu können. Leider gab es allerdings anhaltende Probleme mit dem Motor, sodass sich die Fahrzeit und damit auch die Eingewöhnungszeit deutlich verkürzte. „Das war natürlich nicht gerade eine ideale Ausgangssituation für den Samstag“, kommentierte Schlichenmeier, „aber manche Umstände kannst du nicht ändern, und dann musst du eben das Beste daraus machen.“
Mit einem sechsten Platz in der Cup-2-Klasse sowie Rang 32 im Gesamtklassement verlief das Qualifying sehr zufriedenstellend. Startfahrer Schlichenmeier drehte von Beginn an stark auf, überholte noch auf der Grand-Prix-Strecke einige Konkurrenten und bog bereits als Klassendritter auf die erste Nordschleifenrunde ab. Nach drei Rennstunden war das Quartett auf Platz 1 in der Pro/Am-Klasse sowie auf Rang 24 im Gesamtklassement angekommen. Nach rund viereinhalb Rennstunden zwang dann jedoch ein Defekt am linken Vorderrad das Team zu zwei zusätzlichen Boxenstopps, sodass man sich am Ende mit Platz 2 in der Pro/Am-Wertung zufriedengeben musste.
Entsprechend resümierte der vom ADAC Hessen-Thüringen unterstützte Schlichenmeier nach Rennende: „Natürlich hatten wir uns insgesamt ein etwas besseres Resultat erhofft. Auf der anderen Seite war aber auch klar, dass wir mit einem neuen Fahrer mehr Trainingszeit benötigt hätten, um alle Abläufe einzustudieren. Daher fahren wir trotzdem zufrieden nach Hause und freuen uns auf den Doubleheader am 12./13. September 2026. Zum Abschluss möchte ich mich beim Team Sorg Rennsport sowie unseren Car Chiefs Dennis Herpich und Fabian Rief bedanken, die wieder einmal einiges zu tun hatten und dabei einen fantastischen Job gemacht haben.“






