Aufgeben ist für den IT-Unternehmer aus Heilbronn jedoch keine Option: „Ich erhalte von vielen Seiten großen Zuspruch, und es gibt Interessenten, die an den Start gehen möchten. Wir wollen die Lücke schließen, die durch den Rückzug des Prototype Cup Germany entstanden ist“, erklärt Ambiel. Das neue Format soll sich langfristig im Motorsportkalender etablieren – insbesondere im mitteleuropäischen Raum.
Der letztjährige Meister der Trophy-Wertung im Prototype Cup Germany weiß um die Herausforderungen: „Wir haben relativ spät mit den Planungen begonnen. Uns war klar, dass wir nicht alles zu 100 Prozent umsetzen können. Trotzdem bin ich stolz auf diesen Weg und absolut zuversichtlich für die Zukunft. Eine Plattform für LMP3-Autos der Generation 1 und 2 wird dringend gebraucht – das bestätigt mir jeder.“
Ziel bleibt es, für die international etablierten LMP3-Chassis eine kosteneffiziente und sportlich attraktive Plattform zu schaffen – auf hohem Niveau.
Der Saisonstart der Prototype Masters wurde bereits früh festgelegt und bleibt bestehen. Vom 10. bis 12. April 2026 wird die Serie im Rahmen der FIA Central European Zone (FIA CEZ) beim Rennwochenende auf dem Red Bull Ring antreten.
Für die Prototype Masters ist dieser Auftakt ein klares Signal, dass man sich sportlich von Beginn an ernsthaft positionieren möchte. Gestartet wird in einem gemeinsamen Feld mit GT-Fahrzeugen, Porsche-Cup-Autos und weiteren Sportwagen – ein Hauch von Le-Mans-Atmosphäre in der Steiermark.
Viel Fahrtzeit auf dem Red Bull Ring
Am Freitag, 10. April 2026, gibt es Testmöglichkeiten auf dem 4,318 Kilometer langen Kurs in der Steiermark. Für die Prototype Masters stehen insgesamt vier Slots à 40 Minuten (insgesamt 160 Minuten) zur Verfügung – ideale Bedingungen, um sich auf das Rennwochenende vorzubereiten.Der Samstag beginnt mit einem 25-minütigen Freien Training, gefolgt von einem 30-minütigen Qualifying und einem 60-Minuten-Rennen am Nachmittag. Insgesamt kommen die Teilnehmer allein am Samstag auf 115 Minuten Fahrzeit – ideal auch für Fahrerwechsel.
Am Sonntag, 12. April 2026, werden schließlich noch zwei weitere Rennen über jeweils 25 Minuten ausgetragen.
„Für uns ist das der perfekte Start in die Premierensaison – mit einer attraktiven Strecke und viel Fahrzeit. Der Freitag steht ganz im Zeichen des Testtages, bei dem man sich in Ruhe vorbereiten und das Auto auf die Strecke abstimmen kann. Am Samstag und Sonntag haben wir ebenfalls ausreichend Streckenzeit zur Verfügung“, so Ambiel. Insgesamt können die Piloten bis zu 325 Minuten im Cockpit verbringen!
Interessierte Teams und Fahrer sollten sich frühzeitig bei Thomas Ambiel melden. Die Zahl der Startplätze ist durch das Streckenprotokoll begrenzt, und schon jetzt liegen zahlreiche Anfragen vor.
Aufgrund der kurzen Vorbereitungszeit steht dem Prototype Masters nur eine begrenzte Anzahl gesicherter Startplätze zur Verfügung.
Infos:
Thomas Ambiel
Mobil +49 (0) 170 / 23 78 507
E-Mail: thomas@ambiel.de





