Prototype Cup Europe
07.08.2026
Starke Teamleistung für Aust Motorsport in Monza: - Podium trotz Elektronikproblemen
Auf dem traditionsreichen Autodromo Nazionale Monza, dem „Tempel der Geschwindigkeit“, überzeugte die Mannschaft mit hoher Konstanz, einer cleveren Strategie und schnellen Boxenstopps – auch wenn ein Elektronikproblem am Sonntag ein noch besseres Ergebnis verhinderte.
Bereits in den freien Trainings präsentierte sich die Mannschaft um Frank Aust in Topform. In beiden Sessions gehörte der Ligier JS P325 zu den schnellsten Fahrzeugen im Feld, im zweiten Training gelang sogar die Bestzeit. Damit unterstrich das Team eindrucksvoll sein Potenzial für das Rennwochenende.
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Im Qualifying für den ersten Lauf stellte Maxim Dirickx den Ligier unter schwierigen Bedingungen auf den fünften Startplatz. Nach einem umkämpften Beginn fand der Belgier schnell seinen Rhythmus und absolvierte einen konstant starken ersten Stint. Zur Rennmitte übernahm Nigel Moore das Cockpit und brachte den fünften Platz mit einer fehlerfreien Leistung souverän ins Ziel. Das bedeutete wichtige Punkte für die Meisterschaft.
Am Sonntag traten bereits im Qualifying erneut Probleme am Ligier auf, die sich später als Elektronikdefekt herausstellten. Nigel Moore ließ sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen und legte mit einem starken Start den Grundstein für ein erfolgreiches Rennen. Nach einem fehlerfreien ersten Stint übernahm Maxim Dirickx dank einer cleveren Strategie und eines perfekt abgestimmten Boxenstopps den Ligier auf Rang drei. Trotz der technischen Schwierigkeiten verteidigte er den Podiumsplatz bis ins Ziel.
Mit Rang fünf und Rang drei blickt das Team zufrieden auf das Wochenende in Monza zurück. Die Leistungen der Fahrer, die Strategie sowie die Arbeit der gesamten Mannschaft bestätigten die starke Form im Titelkampf. Vor dem Saisonfinale in Spa-Francorchamps will das Team den Elektronikdefekt beheben und mit einem optimal vorbereiteten Fahrzeug antreten. Als Zweitplatzierter in der Team- und Juniorwertung reist die Mannschaft mit einer ausgezeichneten Ausgangslage nach Belgien.
„Mit dem Wochenende können wir insgesamt zufrieden sein. Unsere Fahrer haben einen hervorragenden Job gemacht und auch unser Team hat sowohl strategisch als auch bei den Boxenstopps wieder erstklassige Arbeit geleistet. Schade ist lediglich, dass uns das Elektronikproblem ein noch besseres Ergebnis gekostet hat. Bis Spa werden wir die Ursache gefunden haben und dann wollen wir wieder voll angreifen. Der Kampf um die Meisterschaft ist noch lange nicht entschieden“, sagte Teamchef Frank Aust.





