Rennen 1: Porsche Sprint Challenge Deutschland GT3 und GT4
Am Samstagmorgen erkämpfte sich Jan Antoszewski (Jachu Racing) den Gesamtsieg mit einem Porsche 911 GT3 Cup. Dem Polen gelang in der Porsche Sprint Challenge Deutschland GT3 ein Start-Ziel-Erfolg und obwohl das Safety-Car bereits nach der ersten Runde ausrücken musste, behielt der Polesetter die Nerven und bestritt das Rennen komplett von der Spitze. Den zweiten und dritten Platz belegten die beiden Talent Pool Fahrer Joel Hohmann (East Racing) und Mads K. Ljungberg (SRS Team Sorg Rennsport). Als schnellster ProAm-Pilot überquerte Josef Hrdlicka im Team von Micanek Motorsport die Ziellinie auf Gesamtplatz vier. Fünfter wurde Nick von Essen, der im vergangenen Jahr noch in der GT4-Kategorie startete und erstmals ein Rennen im 510 PS starken Cup-Fahrzeug meisterte.Als Sieger der Porsche Sprint Challenge Deutschland GT4 stand Nikodem Sobczyk (Nikos Racing) auf dem Podium. In seinem schwarz-blau folierten Porsche 718 Cayman GT4 RS Clubsport setzte er sich in einem spannenden Rennen durch. Bis zur zehnten Runde lag Rasmus Vendelbo (SRS Team Sorg Rennsport) in Führung, doch Sobczyk zog im elften Umlauf vorbei. Bei einem Gerangel um die Spitze beschädigte Vendelbo sein Fahrzeug und schied aus. Auf dem zweiten Platz wurde nach 17 Runden der Kölner Daniel Reiter gewertet, der neben seinem Silber-Pokal auch noch die Trophäe für seinen ProAm-Sieg mit nach Hause nehmen durfte. „Dafür kaufe ich mir erstmal eine neue Vitrine“, erklärte Reiter mit einem Schmunzeln.
Rennen 2: Porsche Sprint Challenge Deutschland GT3 und GT4
Die Besucher des ADAC Racing Weekend sahen am Samstagnachmittag mit Antoszewski erneut einen souveränen Rennsieger. „Auch wenn ich zwischenzeitlich drei Sekunden Vorsprung hatte, musste ich mich extrem konzentrieren, um keine Fehler zu machen. Mit zwei Pole-Positionen und zweimal Platz eins reise ich glücklich nach Hause. Es hat großen Spaß gemacht“, erklärte der Pole, der im zweiten Porsche Sports Cup Jahr seine Erfahrung ausspielen konnte. Über den zweiten Rang freute sich Talent Pool Fahrer Ljungberg (Dänemark). Der tschechische Pilot Hrdlicka wurde Dritter und Erster in der ProAm-Wertung.Siegerchampagner gab es im zweiten Lauf der Porsche Sprint Challenge Deutschland GT4 für Vendelbo. Nach dem Ausfall am Morgen genoss der Däne die Zieldurchfahrt auf Platz eins. „Das Team hat mir ein großartiges Set-up gegeben. Ich habe gespürt, dass ich mit dem Auto hervorragend zurechtkomme und nach vorne fahren kann“, erklärte Vendelbo, der vom dritten Startplatz ins Rennen ging. Im eFuel-GT4 von Marc Lorbeer, der in Hockenheim mit synthetisch hergestelltem Kraftstoff fuhr, sicherte sich Luka Wlömer Rang zwei vor Sobczyk.
„Die Zuschauer beim ADAC Racing Weekend konnten sich über Sonne satt und guten Motorsport freuen. Bei unseren Rennen im Porsche Sports Cup Deutschland durften wir ganz unterschiedliche Fahrer ehren. Ich freue mich, dass sowohl Youngster als auch Routiniers gute Leistungen gezeigt haben“, erklärte Dawid Kurzyca, Projektleiter Porsche Sports Cup Deutschland.
Man darf allerdings nicht unterschlagen, dass es eine besorgniserregende Entwicklung bei der Teilnehmerzahl zum Saisonauftakt gab. Die GT3 und GT4 wurden zu den beiden Sprint-Rennen zusammengelegt und das Endurance-Rennen ersatzlos gestrichen.
Das nächste Rennwochenende des Porsche Sports Cup Deutschland findet vom 30. bis 31. Mai in Oschersleben statt. Auf dem Kurs in der Magdeburger Börde werden die Rennen drei und vier der Porsche Sprint Challenge Deutschland GT3 und GT4 ausgetragen.
Rennkalender des Porsche Sports Cup Deutschland 2026
01.–02.05.2026, Hockenheimring (D)
30.–31.05.2026, Oschersleben (D)
26.–27.06.2026, Nürburgring (D)
11.–12.07.2026, Red Bull Ring (A)
28.–29.08.2026, Spa-Francorchamps (B)
03.–04.10.2026, Hockenheimring (D)





