Die Zahlen bestätigen die erfreuliche Entwicklung des Wettbewerbs. Die Teilnehmerzahl konnte im Vergleich zum Vorjahr um sechs Prozent gesteigert werden, sodass die Veranstalter durchschnittlich mit 74 Teams pro Lauf an den Start gehen können. Auch die deutlich gestiegenen Zugriffszahlen im Social-Media-Bereich werten Osterhaus und Bürgel als wichtigen Indikator für die wachsende Aufmerksamkeit rund um den Ravenol DRC.
Trotz der erfolgreichen Entwicklung sehen die Organisatoren weiterhin Potenzial für Verbesserungen. „Wir wollen uns auf dem Erreichten nicht ausruhen. Wir stehen in ständigem Austausch mit den Veranstaltern und Teams, um den Ravenol DRC gemeinsam mit unseren Partnern weiterzuentwickeln“, betonen sie.
Optimierungsbedarf sehen die Verantwortlichen unter anderem beim aktuellen Terminkalender. Die zehnwöchige Sommerpause zwischen den Veranstaltungen sorgt für eine wenig optimale Struktur. Künftig sollen die Abstände zwischen den einzelnen Läufen besser abgestimmt werden. Auch die regionale Verteilung der Veranstaltungen innerhalb Deutschlands bietet noch Entwicklungsmöglichkeiten: Insbesondere im Osten und Süden Deutschlands fehlen derzeit passende Austragungsorte.
Die in den DRC integrierten Sonderwertungen erfreuen sich unterdessen großer Beliebtheit bei den Teilnehmern. Die Pirelli Trophy, die Gassner Motorsport Top Five Trophy sowie die X-Race Trophy werden von den Teams gut angenommen und tragen zur Attraktivität des Cups bei.
Auch mit Blick auf die Nachwuchsförderung sind weitere Schritte geplant. Nach dem noch überschaubaren Teilnehmerfeld beim ADAC Rallye Junior Cup sollen für die Saison 2027 entsprechende Verbesserungen umgesetzt werden, um das Konzept weiter zu stärken.
Seit der Übernahme der Cup-Organisation durch das Team Bürgel/Osterhaus im Jahr 2019 hat sich der Deutsche Rallye Cup kontinuierlich weiterentwickelt. Aus einer ambitionierten Rennserie ist inzwischen eine feste Größe im deutschen Rallyesport geworden.





