„Die Prüfungen sind überwiegend Variationen von bekannten Prüfungen und davon knapp 19 Kilometer auf glattem Schotter“, erklärt Henrik Grünhagen von der veranstaltenden MSG Visselhövede. Mit 63 Nennungen wurden die Ergebnisse der Vorjahre um rund 30 % übertroffen, „das echt starke Nennergebnis hat uns riesig gefreut und auch vor kleinere Probleme gestellt. Aber das sind sogenannte ‚Luxusprobleme‘, die wir gerne gelöst haben.“ Grünhagen ergänzt: „Unser neuer Termin und die hohe Zahl der DRC-Teilnehmer sind bestimmt Gründe für die Steigerungen. Darüber hinaus freuen wir uns, dass wir auch den Teams des ADAC Rallye Junior Cup eine Bühne bieten können.“
Das Feld wird von Christopher Gerhard / Lena März angeführt, die bei der letzten DRC-Runde im Hunsrück ihren Citroën C3 Rally2 in Führung liegend mit einem inzwischen gelösten Elektronik-Problem abstellen mussten. Gerhard hat gute Erinnerungen an die ‚Vissel‘ schließlich gewann er die beiden letzten Ausgaben. „Die Visselrallye war letztes Jahr perfekt organisiert und die Strecken haben uns sehr gut gefallen. Auch der permanente Wechsel zwischen Schotter und Asphalt. Zudem sind die Prüfungen viel komplexer, als man das meint,“ erklärte er vor dem Start. „Wenn wir die Performance aus dem letzten Jahr wieder zeigen können, sollten wir um den Sieg kämpfen können.“ Ihm folgen zwei RC2-Teams in ihren Škoda Fabia. Pilotiert werden sie von Dennis Rostek, dem diesmal Tilmann Bößert das Gebetbuch vorliest und Dark Liebehenschel, der zusammen mit Linus Noll an den Start geht.





