Rallye EM
01.07.2026
Claire Schönborn vor Rom-Debüt in der Rallye-EM
„Ich freue mich extrem auf die Rallye Rom! Die zu erwartende Hitzeschlacht macht es aber alles andere als einfach – nicht nur für den Menschen, sondern auch für das Material. Mit 42 Rally4-Autos ist die Konkurrenz riesig. Wir erwarten zudem eine große Bandbreite an Streckenführungen: mit engen, technischen Passagen, aber auch mit mittelschnellen und schnellen Abschnitten. Gerade, wo es eng wird, muss der Aufschrieb zu 100 Prozent sitzen – Fehler sollte man sich dort keine erlauben. Ich freue mich auf diese Herausforderung“, so Claire Schönborn.
Gänzlich neues Terrain ist die Rallye selbst – nicht nur für die Hunsrückerin: Die Rally di Roma Capitale 2026 präsentiert sich in diesem Jahr mit einer komplett überarbeiteten Streckenführung. Nicht zuletzt, weil die Veranstaltung als Generalprobe vor dem geplanten Aufstieg von der EM in den Rallye-Weltmeisterschafts-Kalender 2027 dient. Insgesamt warten 197,02 Kilometer und elf Wertungsprüfungen auf die Teilnehmer. Den Auftakt bildet am Freitagabend eine spektakuläre Stadtprüfung am Kolosseum, bevor das Geschehen ins Gebirge des Reatino verlagert wird. Der Samstag, das Herzstück der Rallye, besteht aus der mit knapp 28 km längsten und anspruchsvollsten Prüfung Vallecupola zwischen dem Turano-See und den Bergen des Reatino, der schnellen Hochebenen-Etappe Piana di Rascino sowie der kurzen, abwechslungsreichen Colle di Tora – Poggio Moiano. Am Sonntag folgen schließlich die Prüfungen Monastero – Monte Livata mit ihren in den Fels gehauenen Tunneln sowie die kurze, technisch fordernde Canterano–Gerano mit zahlreichen Bergab-Kehren, die als abschließende Power Stage gefahren wird. Das Finale mit Podium erwartet die „Finisher“ anschließend wieder in der Hauptstadt – in der Via della Conciliazione nahe dem Vatikan.
Einen ersten Vorgeschmack, wie sich Podium unter den Top Drei anfühlt, holte sich Claire Schönborn zuletzt bei der Rallye Vosges Grand-Est rund um das französische Gérardmer. Beim zweiten Lauf des ADAC Opel GSE Rally Cup fuhr Claire Schönborn gemeinsam mit ihrem erfahrenen Beifahrer Michael Wenzel im Opel Mokka GSE Rally auf den dritten Gesamtrang. Damit war sie die zweite Frau, die im elektrischen Markenpokal auf dem Podest stand.





