Formel 1
27.04.2026
Die Formel 1 kehrt in Miami auf die Strecke zurück
Der Großer Preis von Miami wird auf einer eigens für die Veranstaltung errichteten Strecke rund um das Hard Rock Stadium ausgetragen, der Heimat der Miami Dolphins. Der Kurs, der durch Abschnitte öffentlicher Straßen sowie Parkflächen des Stadions führt, ist 5,412 Kilometer lang und wird über 57 Runden gefahren.
Um die 19 Kurven und drei langen Geraden des Miami International Autodrome – so der Name der Strecke seit ihrer Premiere 2022 – zu bewältigen, stehen den Teams die drei weichsten Mischungen aus dem Repertoire von Pirelli zur Verfügung: C3, C4 und C5. Der Asphalt, der 2023 neu asphaltiert wurde, weist eine geringe Rauigkeit auf und bietet im Verlauf des Wochenendes zunehmenden Grip, da sich die Strecke weiter aufbaut.
Eine interessante Eigenschaft, die sich im vergangenen Jahr zeigte, war das schnelle Abtrocknen der Strecke. Besonders deutlich wurde dies im Sprintrennen, das auch in dieser Saison wieder Teil des Wochenendes ist: Trotz starken Regens vor dem Start wechselten die Fahrer innerhalb der 19 Runden von Intermediates auf Slicks. Wechselhafte Wetterbedingungen könnten daher erneut für Überraschungen sorgen.
Weniger Unsicherheiten dürften hingegen bei der Rennstrategie bestehen. Der Reifenverschleiß in Miami war bislang gering, was auf die Streckencharakteristik zurückzuführen ist. Dadurch können die Fahrer ihre Stints verlängern und das Rennen in der Regel mit nur einem Boxenstopp absolvieren. Ein weiterer Faktor für den Sonntag ist die Wahrscheinlichkeit von Neutralisationen – typisch für Stadtkurse, auf denen Präzision entscheidend ist, um Kontakte mit den Leitplanken zu vermeiden.





