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FIA Formel E
08.07.2026

Doppelte Punkteausbeute in Shanghai für Maximilian Günther

Mit zwei Rennen an einem Wochenende reiste Maximilian Günther zum Shanghai E-Prix mit dem Ziel, weitere wichtige Punkte für die Meisterschaft zu sammeln. Top-10-Platzierungen in beiden Rennen sorgten dafür, auch wenn wechselnde Bedingungen und das Wetter einen Einfluss auf das Gesamtergebnis hatten.

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Nach einem schwierigen Auftakt im ersten freien Training meldeten sich DS PENSKE und Maximilian am Samstag eindrucksvoll zurück und fanden im zweiten Freien Training einen starken Rhythmus. Dieses Tempo nahm Maximilian mit ins Qualifying, wo er die Duellphase erreichte und den Einzug ins Finale nur knapp verpasste. Startplatz vier brachte ihn in eine hervorragende Ausgangsposition, um die Strategie für das Pit-Boost-Rennen optimal umzusetzen.

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Der Rennbeginn verlief vielversprechend. Maximilian kämpfte an der Spitze mit und blieb im Rennen um eine Top-Platzierung. Der Zeitpunkt des obligatorischen Pit Boosts kostete ihn jedoch zahlreiche Positionen, sodass er sich deutlich weiter hinten im Feld wiederfand und sich mühsam nach vorne kämpfen musste. Trotz einer starken Aufholjagd spielte die Strategie nicht zu seinen Gunsten. Am Ende sicherte er sich mit Platz neun dennoch wichtige Meisterschaftspunkte und blickte optimistisch auf das Rennen am Sonntag.

Am Sonntag sorgte Regen erneut für schwierige Bedingungen und mischte das Feld kräftig durcheinander. Trotz eines starken Tempos zu Beginn des Qualifyings fehlte Maximilian am Ende nur eine Zehntelsekunde, um sich für die Duellphase zu qualifizieren. Ohne Pit Boost drehte sich im zweiten Rennen alles um den richtigen Zeitpunkt für den Einsatz der beiden Attack Modes.

Das Feld teilte sich strategisch auf: Die einen aktivierten ihre Attack Modes früh, während andere zunächst Energie sparten und später angreifen wollten. Maximilian entschied sich für Letzteres, verwaltete seine Energie hervorragend und bereitete sich darauf vor, die vor ihm fahrenden Konkurrenten mit seinen Attack Modes zu überholen. Mit dem ersten Attack Mode machte er bereits einige Positionen gut und brachte sich in Schlagdistanz zu den Punkterängen.

Eine späte Full-Course-Yellow-Phase machte diesen Plan jedoch zunichte. Die Fahrer vor ihm, die bis dahin Energie gespart hatten, profitierten von der Neutralisierung und mussten weniger Energie verwalten. Maximilian sammelte zwar erneut Punkte, blieb am Ende aber hinter dem Ergebnis zurück, das mit seiner Strategie möglich gewesen wäre.

Insgesamt war es dennoch ein starkes Wochenende für Maximilian und das Team, das die Leistungsfähigkeit des DS PENSKE unter unterschiedlichsten Wetterbedingungen eindrucksvoll unter Beweis stellte.

Als Nächstes reist die FIA Formula E nach Tokio, wo das nächste Double-Header-Wochenende ansteht. Maximilian hofft darauf, dass das Momentum dann auf seiner Seite liegt, um das Potenzial des DS PENSKE-Pakets voll auszuschöpfen und die letzten Saisonrennen erfolgreich abzuschließen.

Maximilian Günther: „Es war ein wirklich positives Wochenende, auch wenn wir am Ende nur wenige Punkte mitnehmen konnten. Ich habe mich das gesamte Wochenende über sehr wohl im Auto gefühlt und bin überzeugt, dass mit etwas mehr Glück und Momentum deutlich mehr möglich gewesen wäre. Natürlich ist es immer etwas enttäuschend, wenn man nicht das Maximum herausholt, aber insgesamt bin ich mit dem Verlauf des Wochenendes zufrieden.”
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