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DTM
21.06.2026

Vortagessieger Ben Dörr nur auf Startplatz 14

Mit seinem ersten Sieg in der DTM hat Ben Dörr in Rennen 1 auf dem Lausitzring ein persönliches Karriere-Highlight gefeiert. Der Pilot von Dörr Motorsport profitierte in einem spannenden Rennen von mehreren Führungswechseln, überzeugte aber vor allem mit einer starken Leistung auf der Strecke.

„Das wird mir noch lange in Erinnerung bleiben“, sagte Dörr nach seinem Premierenerfolg. Die Nachricht vom Sieg erreichte ihn im Hotel, überbracht vom Teammanager. Viel Zeit zum Feiern blieb allerdings nicht, "denn heute steht ja das nächste Rennen auf dem Programm."

Der 21-Jährige lobte nach dem Rennen die Leistung seines gesamten Teams. „Es war ein unheimlich gutes Rennen von allen. Natürlich war auch etwas Glück dabei, was das Full-Course-Yellow anging. Mit Platz zwei wäre ich bereits zufrieden gewesen, aber Platz eins klingt natürlich noch einmal besser.“

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Den Siegerpokal hat Dörr inzwischen erhalten. "Der bekommt einen Platz bei mir im Wohnzimmer – zumindest so lange, bis der nächste dazukommt“, erklärte er mit einem leichten Lächeln.

Auch in der Meisterschaft hat sich die Ausgangslage für den McLaren-Piloten deutlich verbessert. Nach dem Erfolg liegt Dörr auf Rang drei der Gesamtwertung und hat lediglich neun Punkte Rückstand auf die Spitze. Dennoch bleibt er gelassen: „Es sieht ganz gut aus, aber wir haben noch nicht einmal die Halbzeit der Saison erreicht. Es stehen noch viele Rennen und viele Punkte auf dem Spiel. Wir müssen einfach das Beste daraus machen und dann sehen wir am Ende, wo wir landen.“

Vor dem zweiten Rennen des Wochenendes blieb Dörr trotz des Erfolgs realistisch. Vom 14. Startplatz aus erwartete er eine schwierige Aufgabe. „Schon gestern war es schwierig, und dass der Tag am Ende so erfolgreich verlaufen ist, war nicht unbedingt zu erwarten. Auf dieser Strecke tun wir uns etwas schwer.“ Hinzu kommt der Erfolgsballast, den der Sieger des Vortages mitführen muss.

Für das Sonntagsrennen formulierte Dörr deshalb ein klares Ziel: „Ich möchte ein fehlerfreies Rennen fahren, das Maximum herausholen und dann schauen wir, was am Ende dabei herauskommt.“

Qualifying 2 - DTM Lausitzring
1. Arjun Maini (Ford) HRT Ford Racing – 1:19,750 Min.
2. Matteo Cairoli (Ferrari) Emil Frey Racing – 0,128 Sek.
3. Nicki Thiim (Aston Martin) Comtoyou Racing – 0,157 Sek.
4. Finn Wiebelhaus (Ford) HRT Ford Racing – 0,217 Sek.
5. Luca Engstler (Lamborghini) Red Bull Team ABT – 0,243 Sek.
6. Thomas Preining (Porsche) Manthey – 0,255 Sek.
7. Maro Engel (Mercedes) Mercedes-AMG Team Ravenol – 0,258 Sek.
8. Marco Wittmann (BMW) Schubert Motorsport – 0,330 Sek.
9. Mirko Bortolotti (Lamborghini) TGI Team by GRT – 0,371 Sek.
10. Ricardo Feller (Porsche) Manthey – 0,403 Sek.
11. Kelvin van der Linde (BMW) Schubert Motorsport – 0,412 Sek.
12. Jules Gounon (Mercedes) Mercedes-AMG Team MANN-FILTER – 0,414 Sek.
13. Lucas Auer (Mercedes) Mercedes-AMG Team Landgraf – 0,417 Sek.
14. Ben Dörr (McLaren) Dörr Motorsport – 0,419 Sek.
15. Thierry Vermeulen (Ferrari) Emil Frey Racing – 0,447 Sek.
16. Bastian Buus (Porsche) Land-Motorsport – 0,485 Sek.
17. Tom Kalender (Mercedes) Mercedes-AMG Team Landgraf – 0,495 Sek.
18. Marco Mapelli (Lamborghini) Red Bull Team ABT – 0,580 Sek.
19. Maximilian Paul (Lamborghini) TGI Team by GRT – 0,589 Sek.
20. Timo Glock (McLaren) Dörr Motorsport – 0,793 Sek.
21. Nicolas Baert (Aston Martin) Comtoyou Racing – 1,144 Sek.
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