Automobilsport
31.01.2026
Raptor Engineering mit neuer Marke
In beiden international bekannten Serien setzt das Team aus Modena zwei Artura Trophy Evo ein. Parallel dazu werden die Grundlagen für ein mögliches GT3-Programm gelegt.
Das markante GT-Fahrzeug der internationalen Markenpokalserie verfügt über eine weiterentwickelte Aerodynamik und leistet bis zu 585 PS, die dank des Push-to-Pass-Systems auf 620 PS gesteigert werden können.
Für Raptor Engineering ist es eine neue Herausforderung und ein beträchtliches Engagement, da man erstmals in einer europäischen Rennserie antritt.
Die McLaren Trophy läuft im Rahmenprogramm der GT Word Challenge und wird an fünf Events ausgetragen. Saisonstart ist Ende Mai auf dem Hochgeschwindigkeitskurs von Monza.
Zusätzlich startet man in der Italian GT Championship. Hier konnte das Team um Andrea Palma (Werksfahrer bei Pagani) in den vergangenen zwei Saisons mehrere Cup-Titel erringen.
Darüber hinaus richtet sich der Blick bereits auf die nächste Entwicklungsstufe. In enger Abstimmung mit dem Hersteller aus Woking arbeitet Raptor Engineering an der Möglichkeit eines GT3-Programms. Auch hier liegt der anfängliche Fokus auf der Italienischen GT-Meisterschaft, wenngleich Chancen, Zeitrahmen und Umsetzung derzeit noch definiert werden. Fest steht jedoch: Der Einsatz eines McLaren GT3-Fahrzeugs würde den Einstieg von Raptor Engineering in die Top-Kategorie des GT-Rennsports bedeuten.
Andrea Palma, Teamchef von Raptor Engineering, erklärt:
„Wir sind äußerst glücklich und hoch motiviert, diese neuen und ambitionierten Rennprogramme gemeinsam mit einer so prestigeträchtigen Marke wie McLaren anzugehen. Wir hatten das Ende eines sportlichen Zyklus erreicht und mussten als Team unsere Zukunft neu ausrichten. Unser Ziel war es schon immer, in große internationale Serien vorzustoßen und den Einstieg in den GT3-Rennsport sowie langfristig in den Langstreckensport zu schaffen. Wir suchten nach einer Chance, die in jeder Hinsicht neu war – nicht nur mit Blick auf Fahrer und Meisterschaften, sondern auch durch die Zusammenarbeit mit einem bedeutenden Hersteller –, um die idealen Grundlagen zu legen und uns langfristig als Referenzteam zu etablieren.“
Und weiter: „Mit McLaren hat eine echte Partnerschaft begonnen, und wir schätzen die Offenheit von Giorgio Sanna, Head of Motorsport bei McLaren Automotive, sehr. Mit Blick auf 2026 stimmen wir alle Ideen und Initiativen in enger Zusammenarbeit ab. Ich bin überzeugt, dass wir zur richtigen Zeit am richtigen Ort und mit den richtigen Farben sind. In den kommenden Wochen werden wir weitere Neuigkeiten bekannt geben – im Vorfeld einer Saison, die wir kaum erwarten können, endlich auf der Rennstrecke zu beginnen.“
McLaren Trophy
29.-31.05.26 Monza (I)
24.-27.06.26 Spa-Francorchamps (B)
17.-19.07.26 Misano (I)
02.-04.10.26 Barcelona (E)
16.-18.10.26 Portimao (P)
Italian GT Championship
24.-26.04.26 Imola (Sprint)
08.-10.05.26 Misano (Endurance)
22.-24.05.26 Vallelunga (Sprint)
19.-21.06.26 Monza (Endurance)
24.-26.07.26 Mugello (Sprint)
04.-06.09.26 Imola (Endurance)
09.-11.10.26 Monza (Sprint)
30.10.-01.11.26 Mugello (Endurance)





