Automobilsport
17.04.2026
Porsche im engen Stadtkurs im Einsatz
Das Porsche-Werksteam reist als Meisterschaftsführender zum dritten Rennen der IMSA-Meisterschaft. Mit nur 100 Minuten Renndauer in den engen Straßen von Long Beach, zählt das Event zu den kürzesten Auftritten der nordamerikanischen Sportwagen-Meisterschaft.
Die Veranstaltung zieht jährlich mehr als 200.000 Zuschauer an. Neben der IMSA-Meisterschaft absolviert auch die IndyCar-Serie am kommenden Wochenende ein Rennen in Long Beach. Dort ist der Porsche-Partner Team Penske mit drei Fahrzeugen im Einsatz.
Der 3,167 Kilometer lange Stadtkurs verfügt über elf Kurven und gilt als amerikanisches Pendant zur traditionsreichen Formel-1-Strecke in Monaco. Der Long Beach Street Course führt im Uhrzeigersinn rund um das Convention Center. Zu seinen besonderen Merkmalen zählen die gebogene Start-Ziel-Gerade entlang des Pazifik-Strands, die scharfe Rechtskehre am Ende der Runde und das historische Kreuzfahrtschiff „Queen Mary“ im Hintergrund.
Kévin Estre und Laurens Vanthoor treten im Porsche mit der Startnummer 6 an. In der Startnummer 7 sitzen Julien Andlauer und der Brasilianer Felipe Nasr.
„Wir sind nach unseren zwei Siegen zum Auftakt in die Saison natürlich bester Stimmung. Allerdings werden wir in Long Beach hart kämpfen müssen“, betont Urs Kuratle, Leiter Werksmotorsport LMDh. „Nach unseren Erfolgen müssen wir im kommenden Rennen mit einem deutlich erhöhten Fahrzeuggewicht antreten.“
Im ersten Sprintrennen nach den großen Langstreckenklassikern in Daytona und Sebring teilen sich jeweils zwei Fahrer ein Auto. Für Laurin Heinrich geht das IMSA-Abenteuer nach Gesamtsiegen in den beiden Florida-Läufen am Steuer des Werksautos mit der Nummer 7 dennoch weiter: Der Deutsche absolviert die kommenden IMSA-Rennen an der Seite von Tijmen van der Helm (Niederlande) im Porsche 963 des Kundenteams JDC-Miller MotorSports.
In Long Beach pausiert die GTD-Pro-Klasse. Der bei Fans beliebte „Roxy“ Porsche 911 GT3 R von AO Racing wird trotzdem vor Ort sein. Die Mannschaft absolviert wie im Vorjahr einen Gaststart in der GTD-Kategorie. 2025 gewann der „Rexy“-Neunelfer von AO Racing in Long Beach die Klasse. In der Startnummer 177 wechseln sich am kommenden Wochenende der Brite Harry King und Mikkel Pedersen aus Dänemark ab. Das Kundenteam Wright Motorsport schickt einen weiteren 911 GT3 R in das dritte Saisonrennen.Die Porsche-Rennwagen beim Long Beach Grand Prix
GTP-Klasse (Porsche 963):
#5 JDC-Miller MotorSports: Laurin Heinrich (DEU), Tijmen van der Helm (NLD)
#6 Porsche Penske Motorsport: Kévin Estre (FRA), Laurens Vanthoor (BEL)
#7 Porsche Penske Motorsport: Julien Andlauer (FRA), Felipe Nasr (BRA)
GTD-Klasse (Porsche 911 GT3 R):
#120 Wright Motorsports: Adam Adelson (USA), Callum Ilott (GBR)
#177 AO Racing: Harry King (GBR), Mikkel Pedersen (DNK)





