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Automobilsport
01.02.2026

Held der letzten Runde(n)

"Marco Giltrap war der Held der letzten Runde(n)", so das Team75 Motorsport nach den Rennen in Estoril. Sowohl im ersten als auch im zweiten Lauf zur Porsche Sprint Challenge Southern Europe (PSCSE) setzte sich der 22-jährige Neuseeländer vom Team75 Motorsport auf den letzten Drücker mit spektakulären Überholmanövern gegen Konkurrenten durch. In Rennen eins sicherte er sich so Platz vier, im zweiten Durchgang schaffte er sogar noch den Sprung aufs Podium.

Das Qualifying auf dem rund 4,2 Kilometer langen Circuito Do Estoril war - auch wegen diverser Gelber Flaggen - für Giltrap und seinen Porsche 911 GT3 Cup mit der Startnummer 66 nicht optimal verlaufen. Resultat: Startplatz sieben für den ersten und Startplatz fünf für den zweiten Lauf. Luft nach oben also.

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Gleich nach dem Start ins erste Rennen schnappte sich der Youngster auf der wenig überholfreundlichen Piste einen Konkurrenten, wenig später einen weiteren. Als Fünfter startete er dann seine Jagd auf das enteilte Spitzenquartett. Die zweieinhalb Sekunden Rückstand konnte er wettmachen, attackierte weiter und schaffte in der aller letzten Runde des Rennens einen weiteren Platzgewinn. So konnte er als Viertplatzierter 13 Punkte auf sein Konto einzahlen.

Rennen zwei sah einen erneut angriffslustigen Kiwi, der sich sofort auf Rang vier vorschieben konnte. In der Folge ließ Marco nicht locker: Er schlug erneut quasi in Sichtweite der schwarz-weiß karierten Flagge zu und belohnte als Dritter sich und seine Crew aus Landstuhl mit einem Platz auf dem Siegertreppchen, sowie 16 Zählern fürs Championat. Zur Halbzeit der PSCSE liegt Marco Giltrap nun punktgleich mit dem Tabellenzweiten auf Platz drei der Gesamtwertung.

Marco Giltrap: „Mit meinem Qualifying war ich nicht zufrieden. Im ersten Rennen bin ich Fünfter geworden, im zweiten habe ich dann durch ein schönes Überholmanöver in der letzten Runde noch das Podium geschafft. Nach einem schwierigen Start ins Wochenende war das ein wirklich guter Abschluss.“

Teamchefin Jennifer Leising: „Wir haben wieder zwei solide Ergebnisse eingefahren, mit denen ich sehr zufrieden bin. Marco ist im ersten Rennen von Platz sieben gestartet und mit einem super Move in der letzten Runde auf Rang vier gefahren. Ins Rennen zwei ist er als Fünfter gestartet und als Dritter aufs Podium gefahren. Alles in allem haben wir in der Porsche Sprint Challenge Southern Europe jetzt zwei Rennwochenenden mit wirklich guten Ergebnissen absolviert. Wir sind happy.“

Die Porsche Sprint Challenge Southern Europe wechselt nun nach Spanien: Die Rennen fünf und sechs zur PSCSE werden am 22. Februar 2026 in Valencia gefahren. (ext: Peter Schäffner)
 
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