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Austria Formel Cup
13.04.2026

Saisonstart des Austria Formel Cup gelungen

Am vergangenen Wochenende (10. bis 12. April 2026) startete der Austria Formel Cup erfolgreich in die neue Saison 2026 auf dem Red Bull Ring. 26 Piloten gingen in die ersten beiden Meisterschaftsläufe auf dem 4,326 Kilometer in der Steiermark. Serienorganisator Franz Wöss hat es erneut geschafft ein schlagkräftiges Championat auf die Beine zu stellen.

Bereits seit 1992 leitet der Österreicher die Geschicke der Serie und konnte auch in schweren Zeiten immer wieder für beachtliche Starterzahlen sorgen und gehört somit seit vielen Jahren zu den festen Größen im europäischen Formelsport. Ein Interview mit Franz Wöss gibt es in der nächsten Ausgabe von Motorsport XL.

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Die heutige Form des Austria Formel Cup ist bewusst offen konzipiert und lässt neben Formel 3 auch andere Formelfahrzeuge zu. Auf dem Red Bull Ring waren es auch Formel Regional oder auch Formel Renault. Diese technische Vielfalt ermöglicht es Teams und Fahrern bestehendes Material weiter einzusetzen und sorgt gleichzeitig für eine breite Leistungsdichte im Feld.

Ein wesentliches Merkmal der Serie ist die Mischung aus Nachwuchsfahrern, ambitionierten Semiprofis und Gentleman-Drivern. „Wir haben Piloten im Alter von 16 bis 83 Jahre“, so Franz Wöss auf dem Red Bull Ring.

Für junge Fahrer bietet die Meisterschaft eine vergleichsweise kosteneffiziente Möglichkeit sich im Formelsport zu etablieren und Rennerfahrung auf anspruchsvollen Strecken zu sammeln. Gleichzeitig dient sie erfahrenen Piloten als Plattform, um weiterhin auf hohem Niveau Motorsport zu betreiben. „Es ist bei uns sehr gut möglich aus dem Kartsport direkt in die Serie einzusteigen. Interessierte Fahrer sollten das ausprobieren und bei einem Test schauen, ob dies was für sie ist“, so nochmals Wöss.

Und der Italiener Luca Iannaconne (Giordano Motorsport), der bereits seit über zwei Jahrzehnten im Formel 3 unterwegs ist, ergänzt: „Der Mix aus jungen und erfahrenen Piloten macht den Reiz aus. Es ist eine hervorragend organisierte Serie und gerne können wir für Kartfahrer auch Testfahrten auf deutschen Strecken organisieren.“

Der Kalender umfasst traditionell renommierte Rennstrecken in Österreich und dem europäischen Ausland. Dazu zählen unter anderem der Red Bull Ring sowie Imola, Vallelunga, Monza oder Mugello in Italien. Dazu Rennwochenenden in Tschechien oder der Slowakei.

Nach den ersten beiden Rennen konnte sich Sandro Zeller die Meisterschaftsführung sichern. Im Qualifying holte sich der Pilot von Jo Zeller Racing die schnellste Zeit für Rennen 1. Und da der Schweizer auch die zweitschnellste Zeit im Qualifying markierte, stand er auch in Rennen 2 auf der Pole. Und beide Pole-Plätze setzte er mit seinem Dallara F312 Mercedes perfekt um und gewann zweimal. Damit führt er mit 50 Punkten die Meisterschaft an.

Hinter dem Schweizer liegt der Italiener Andrea Benalli (Puresport) im Dallara F314 Mercedes mit zwei zweiten Plätzen und 36 Punkten. Platz drei für Kurt Böhlen (Jo Zeller Racing) mit 24 Punkten nach seinen zwei vierten Plätzen.

Bester österreichischer Pilot wurde Michael Fischer im Dallara F315 Mercedes mit 15 Punkten. In Rennen 1 kam der Pilot von Red Rose Racing by LRT mit P3 auf den Podestplatz, musste in Rennen 2 aber schon gleich zu Beginn einen Ausfall hinnehmen.

Aus deutscher Sicht war Nicolas Löffler (ADAC Südbayern) zweimal in den Gesamt-Top 10. In Rennen 1 fuhr er mit seinem Dallara F312 Mercedes auf Rang 9. In Rennen 2 wurde er Achter. In der Meisterschaft rangiert er auf Platz 10. In seiner Klasse AF3-T kam er in Rennen 1 hinter Hannes Neuhauser. In Rennen 2 gewann er die Klasse.

Bei den Tatuus FR2.0 Renault gewann Sarene Ziffel beide Male die Klasse. Norbert Lenzenweger gewann alle zwei Rennen der Formula Regional-Klasse auf dem Red Bull Ring.

Bereits in knapp elf Tagen geht es mit dem nächsten Lauf weiter. Dann ist man zu Gast in Imola.

Meisterschaftsstände

Austria F3 Cup nach zwei Rennen:
1. Sandro Zeller (Jo Zeller Racing) 50 Punkte
2. Andrea Benalli (Puresport) 36 Punkte
3. Kurt Böhlen (Jo Zeller Racing) 24 Punkte
4. Janos Magyar (Magyar Racing Team) 18 Punkte
5. Stig Larsen (Franz Wöss Racing) 18 Punkte
6. Michael Fischer (Red Rose Racing by LRT) 15 Punkte
7. Marco Falci (Nannini Racing) 15 Punkte
8. Christof Ledermann (Franz Wöss Racing) 10 Punkte
9. Hannes Neuhauser (Neuhauser Racing Team) 6 Punkte
10. Nicolas Löffler (ADAC Südbayern e.V.) 6 Punkte

Austria F3 Trophy nach zwei Rennen:
1. Nicolas Löffler (ADAC Südbayern e.V.) 43 Punkte
2. Hannes Neuhauser (Neuhauser Racing Team) 35 Punkte
3. Karim Sartori (Speed Motor) 30 Punkte
4. Lee Cunningham (Team Hoffmann Racing) 27 Punkte
5. André Petropoulos (Team Hoffmann Racing) 25 Punkte
6. Luca Iannaccone (Giordano Motorsport) 14 Punkte
7. Cataldo Romano (Team Perodi) 8 Punkte

Austria Formula Regional nach zwei Rennen:
1. Norbert Lenzenweger (Red Rose Racing by LRT) 50 Punkte
2. Matteo Zoccali (Henry Morrogh Drivers School) 33 Punkte
3. Markus Leidinger (Markus Leidinger) 27 Punkte
4. Norbert Groer (Team Hoffmann Racing) 18 Punkte

Austria Formel Light nach zwei Rennen:
1. Sarene Ziffel (Team Ziffel Sarene) 50 Punkte
2. Stefan Eisinger-Seewald (Red Rose Racing by LRT) 36 Punkte
3. Alexander Fritz (Red Rose Racing by LRT) 27 Punkte
4. Jürgen Berger (Red Rose Racing by LRT) 27 Punkte
5. Marco Milani (MSC Rottenegg) 20 Punkte
6. Alexander Geier (Geier Racing) 0 Punkte

Terminkalender 2026
10.04.–12.04.26 Red Bull Ring (Österreich)
24.04.–26.04.26 Imola (Italien)
15.05.–17.05.26 Grobnik (Kroatien)
03.07.–05.07.26 Vallelunga (Italien)
31.07.–02.08.26 Monza (Italien)
21.08.–23.08.26 Slovakia Ring (Slowakei)
11.09.–13.09.26 Brno (Tschechien)
16.10.–18.10.26 Mugello (Italien)
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