Formel-1-Präsident Stefano Domenicali zeigte sich entsprechend zufrieden: Die Meisterschaft sei spannender denn je, die Fans nähmen die neuen Regeln hervorragend an und die weltweite Nachfrage steige kontinuierlich.
Zuschauerrekorde an den Rennstrecken
Alle bisherigen elf Grand Prix waren ausverkauft. Insgesamt besuchten rund 3,7 Millionen Zuschauer die Rennwochenenden – ein Plus von 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.Neue Besucherrekorde wurden erzielt bei:
• Australien: 484.000
• Kanada: 360.000
• Österreich: 320.000
• Großbritannien: 564.000
• Belgien: 400.000
• Ungarn: 310.000
Besonders stark legten Japan (+18 %), Großbritannien (+13 %) und Österreich (+7 %) zu.
Weltweite TV-Reichweiten wachsen
Auch im Fernsehen setzt sich das Wachstum fort.Besonders stark entwickelten sich:
Brasilien: bis zu fünfmal höhere Reichweiten als 2025. Der Große Preis von Großbritannien erreichte dort 18 Millionen Zuschauer.
Italien: Zuschauerzahlen bis Silverstone +27 % gegenüber 2025.
China: Mehr als doppelt so viele Zuschauer beim Heimrennen.
Monaco: Weltweit knapp 80 Millionen Zuschauer, zweistelliges Wachstum gegenüber dem Vorjahr.
Social Media boomt
Die digitale Reichweite wächst ebenfalls deutlich:125 Millionen Follower (+19 %)
Social-Impressions: +12 %
Videoaufrufe: +54 %
Die LEGO-Fahrerparade in Silverstonesticht besonders heraus. Hier gab es 70 Millionen Aufrufe - Hier das Video auf YouTube dazu
Über 7 Millionen Stunden Videowiedergabe auf F1.com und in der App.
Fan-Zufriedenheit steigt
Die Ergebnisse der Fan-Umfragen zeigen eine positive Entwicklung.66 Prozent der Fans bewerten die Rennen bislang als „gut“ oder „exzellent“. Im Vorjahr waren es zur gleichen Zeit 60 Prozent.
Besonders positiv bewertet wurden:
• Kanada: 84 %
• Barcelona: 76 %
• Österreich: 72 %
• Miami: 70 %
Die Formel 1 wird jünger und weiblicher
Die weltweite Fangemeinde umfasst inzwischen über 830 Millionen Menschen.Dabei zeigt sich ein klarer demografischer Wandel:
42 % der Fans sind Frauen.
Rund 75 % aller neuen Fans sind weiblich.
43 % der Fans sind jünger als 35 Jahre.
Pirelli verlängert
Zudem wurden wichtige Verträge verlängert, darunter auch mit Reifenhersteller Pirelli. Bis 2028 wird mit dem Einheitsreifen gefahrenPirelli als Einheitsreifenlieferant bis 2028





