Formel 1
27.07.2026
Aston Martin sieht deutliche Fortschritte – Upgrades machen Hoffnung
Lance Stroll beendete das Rennen auf Rang 13 und zeigte sich zufrieden mit der Entwicklung des AMR26. Der Kanadier erklärte, dass sich das Auto heute gut angefühlt habe und es schön gewesen sei, wieder im Rennbetrieb mitmischen zu können. Zwar sei das Team noch nicht dort, wo es hinwolle, doch mit jedem weiteren Kilometer werde das Potenzial des neuen Pakets besser ausgeschöpft. Es handle sich um das vielversprechendste Upgrade seit langer Zeit. Mit weiteren Neuerungen, die zum Grand Prix der Niederlande in Zandvoort geplant sind, sei die Richtung klar positiv.
Auch Fernando Alonso sprach nach Platz 14 von einem wichtigen Fortschritt. Der Spanier bezeichnete das Wochenende als solide Grundlage für die Weiterentwicklung nach der Sommerpause. Das Auto habe sich im Rennen deutlich konkurrenzfähiger gezeigt, wodurch wieder direkte Zweikämpfe möglich gewesen seien – ein ermutigendes Signal nach schwierigen Rennwochen. Nun wolle das Team weiter an der Performance arbeiten und hoffe zusätzlich auf den nächsten Entwicklungsschritt durch das geplante Honda-Update in Zandvoort.
Chefdesigner Adrian Newey bestätigte den positiven Eindruck. Das Upgrade habe den erhofften Schritt nach vorne gebracht und sei das Ergebnis der intensiven Arbeit des gesamten Teams in Silverstone. Besonders erfreulich sei, dass die auf der Strecke erzielte Leistung sehr gut mit den Simulationen übereinstimme. Diese Korrelation zwischen den überarbeiteten Simulationswerkzeugen und den realen Daten zeige, dass Aston Martin den richtigen Entwicklungsweg eingeschlagen habe – sowohl für die verbleibenden Rennen der Saison als auch mit Blick auf die langfristige Zukunft. Mit den gesammelten Erkenntnissen verfüge das Team nun über eine solide Basis für weitere Verbesserungen, die bereits für Zandvoort vorgesehen sind.





