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24h Dubai
21.01.2026

Julian Hanses feiert Podiumserfolg bei den 24 Stunden von Dubai

Julian Hanses hat bei den 24 Stunden von Dubai ein eindrucksvolles Ausrufe-zeichen gesetzt. Gemeinsam mit seinem Team WRT feierte der Rheinländer im BMW M4 GT3 Evo einen starken zweiten Gesamtrang und trug damit maßgeblich zu einem dominan-ten Doppelsieg des belgischen Topteams bei. Nach 24 intensiven Rennstunden trennten den Rheinländer weniger als eine Minute vom Gesamtsieg.

Für Julian war der Start in Dubai ein besonderes Highlight: Er ging erstmals für WRT an den Start und kämpfte dabei auf Anhieb um den Gesamtsieg. Gemeinsam mit seinen Fahrerkol-legen Christopher Haase, Mathieu Detry, Thomas Kiefer und Stanislav Minsky zeigte das Quintett im BMW mit der Startnummer 27 eine fehlerfreie Vorstellung. Trotz zahlreicher Neutralisierungen blieb das Team ruhig, strategisch präzise und konstant schnell.

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Julian übernahm insbesondere in der Nacht eine Schlüsselrolle. In mehreren aufeinanderfol-genden Stints hielt er das Fahrzeug dauerhaft im Spitzenfeld, sammelte erstmals GT3-Führungsrunden bei einem 24-Stunden-Rennen und setzte mit der schnellsten BMW-Rundenzeit innerhalb des Teams ein weiteres sportliches Ausrufezeichen. „Ich bin über wei-te Strecken der Nacht im Auto gewesen – Stint, kurze Pause, wieder Stint. Wir waren per-manent im Kampf um den Sieg, das war unglaublich intensiv“, schilderte Julian nach dem Rennen.

Der Rennverlauf blieb bis in die Schlussphase spannend. Mehrfach kosteten unglückliche Code-60-Phasen und ein Zeitverlust beim Tanken wertvolle Sekunden, doch das Team ließ sich nicht aus dem Konzept bringen. Keine Strafen, keine Track-Limits, keine technischen Probleme – eine nahezu perfekte Teamleistung. Am Ende fehlten lediglich rund 40 Sekunden auf das siegreiche Schwesterauto mit mehreren Werksfahrern an Bord.

„Mit einem Team wie WRT ein 24-Stunden-Rennen zu fahren, ist etwas ganz Besonderes. Dass wir bis zum Schluss um den Gesamtsieg kämpfen konnten, ist für mich noch immer schwer zu begreifen“, so Julian. „In den vergangenen Jahren habe ich im Porsche Cup um Klassensiege gekämpft – jetzt erstmals im absoluten GT3-Topfeld um den Gesamtsieg. Da-für bin ich extrem dankbar.“

Der zweite Gesamtrang unterstreicht nicht nur die Stärke von Team WRT, sondern markiert für Julian auch einen perfekten Auftakt in die Saison 2026. „Wir brauchen uns absolut nicht zu verstecken. Das war ein riesiger Schritt nach vorn – sportlich wie persönlich. Ich arbeite bereits an meinem weiteren Programm und freue mich bald dazu mehr verraten zu kön-nen“, fasste der 28-Jährige zusammen.
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