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FIA Formel E
10.07.2025

DS Automobiles bereit für Formel E in Berlin

Die ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft kehrt am kommenden Wochenende nach Berlin zurück. Auf dem Gelände des früheren Flughafens Tempelhof werden am 12. und 13. Juli die Saisonläufe 13 und 14 ausgetragen. Für DS PENSKE gehen der Deutsche Maximilian Günther und der Franzose Jean-Éric Vergne ins Rennen – beide im vollelektrischen DS E-TENSE FE25. Parallel zur Rennstrecke nutzt DS Automobiles das Großevent, um sein neues elektrisches Spitzenmodell, den DS N°8, in Szene zu setzen: mit einer Präsenz in der Berliner Innenstadt sowie beim Berlin E-Prix selbst auf dem Hankook-Stand im Fan Village.

Der temporäre Stadtkurs in Berlin zählt mit seiner Mischung aus engen Kurven, langen Geraden und rauem Fahrbahnbelag zu den anspruchsvollsten Strecken des Formel-E-Kalenders. Der 2,347 Kilometer lange Rundkurs verlangt den 22 Piloten maximale Präzision in Sachen Energie- und Reifenmanagement ab.

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Maximilian Günther, der gebürtige Oberstdorfer, reist mit zwei Saisonsiegen (Dschidda und Shanghai) im Gepäck als Siebter der Fahrerwertung an – direkt hinter Teamkollege Jean-Éric Vergne. Der 28-Jährige kennt den Kurs bestens und gewann hier bereits 2020. Vergne, mit 188 Punkten der erfolgreichste Fahrer in Berlin, ist einer von nur zwei Aktiven, die an allen bisherigen 20 Berlin-Rennen teilgenommen haben. Zudem bleibt er der einzige Doppelweltmeister der Formel E.

DS Automobiles blickt auf eine eindrucksvolle Historie in der deutschen Hauptstadt zurück: Drei Siege und neun Podiumsplatzierungen seit 2015 sprechen für sich. Beim Saisonfinale 2020 krönte sich das Team in Berlin sogar zum Doppelweltmeister (Fahrer und Team).

Eugenio Franzetti, Direktor DS Performance: „Der Kurs auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Berlin-Tempelhof ist eine unserer Lieblingsstrecken. Hier haben wir unseren zweiten Doppeltitel gewonnen. Wir sind auch der einzige Hersteller im aktuellen Teilnehmerfeld, der hier schon dreimal gewonnen hat. Unser Hauptziel ist es, so viele Punkte wie möglich zu holen, um unseren dritten Platz in der Team-Wertung vor dem Finale in London in zwei Wochen zu halten. Rein rechnerisch ist ein noch besseres Ergebnis in Reichweite, aber unsere Konkurrenz ist sehr stark. Alles ist möglich. Also müssen wir ruhig bleiben und bis zur letzten Runde unser Bestes geben!“
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