Bonk Motorsport setzt auf Racing eFuel 98 von NORDOEL
Der BMW M4 GT4 mit der #888 wird nach gelungener Premiere 2024 erneut mit einem synthetischen Kraftstoff fahren. Gemeinsam mit den Partnern FEV, NORDOEL und German eFuel One wird das Projekt aus dem vergangenen Jahr fortgesetzt. Teamchef Michael Bonk: „Die Zukunft des Motorsportes hängt auch an der Kreativität und Flexibilität der Beteiligten. Wenn wir in Zukunft diesen Sport noch betreiben wollen, müssen wir nach Möglichkeiten suchen, diesen zum größten Teil umweltgerecht zu betreiben. Synthetische Kraftstoffe wie eFuels bieten eine vielversprechende Möglichkeit, sinnvolle Umsetzungen zum Thema Nachhaltigkeit zu präsentieren. Aus diesem Grund engagieren wir uns in diesem Bereich und bringen erneut ein Auto, das mit einem erneuerbaren, synthetischen Kraftstoff fährt, an den Start.“
Synthetische Kraftstoffe werden im Gegensatz zu Biokraftstoffen chemisch aus Wasser und CO2 und unter Einsatz von regenerativ erzeugtem Strom hergestellt. Das Besondere an diesem Kraftstoff ist, dass er ohne Änderung an Motor, Motormanagement oder sonstigen Fahrzeugkomponenten getankt werden kann.
Die Partner setzen auf den Motorsport als Plattform für Innovation, denn hier lassen sich technologische Neuentwicklungen unter Extrembedingungen erproben. NORDOEL unterstützt die Forschung an alternativen Kraftstoffen, um auch künftig zukunftsfähige Mobilitätslösungen anzubieten. Dazu gehören Kooperationen im Rennsport wie beim ADAC Ravenol 24h-Rennen. FEV ist als Koordinator des DeCarTrans-Konsortiums, das vom Bundesverkehrsministerium (ehemals BMDV) gefördert wird, ebenfalls an der Entwicklung beteiligt. Im Rahmen des Projekts erfolgt die Herstellung des synthetischen Benzins unter Anwendung der CAC METHAFUEL® Technologie – ein Verfahren der CAC Engineering GmbH, entwickelt in Kooperation mit der TU Bergakademie Freiberg. German eFuel One verfolgt mit selbigem Technologieansatz das Ziel, erneuerbares Benzin auf Basis von grünem Methanol im industriellen Maßstab zu produzieren – und macht mit diesem Ansatz nachhaltige, synthetische Kraftstoffe für den breiten Einsatz in Verkehr und Motorsport verfügbar.
Ergänzend hierzu benutzt Bonk Motorsport überwiegend HVO-Diesel, den neuen Kraftstoff aus biologischen Rest- und Abfallstoffen, für seine Trucks, die die Rennfahrzeuge und das Equipment zu den Rennstrecken fahren.
Zweiter BMW M4 peilt nur die Zielflagge an
Beim zweiten BMW M4 GT4 von Bonk Motorsport liegt der Fokus auf Zuverlässigkeit und Beständigkeit. Das Team will die komplette Renndistanz ohne Zwischenfälle absolvieren. Teamchef Bonk: „Für dieses Auto steht die Zielankunft im Vordergrund – unbeschadet, ohne Schramme oder sonstige technische Probleme. Das wäre für uns ein starkes Ergebnis.“





